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Smart-Cities : Städte mit Köpfchen

Das abendlich erhellte New York aus der Vogelperspektive. Bild: Getty

Mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung lebt heute schon in urbanen Zentren – Tendenz steigend. Ohne digitale Technik können Regierungen und Verwaltungen die Anforderungen nicht mehr stemmen. Daher setzen sie auf Smart-Cities.

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          Die Stadt der Zukunft wird nicht nur sehen, hören und riechen können, sie soll auch smart sein. Sie ist mit Milliarden Sensoren und Millionen Computern bestückt, hat armdicke Kabel unter den Straßen, leistungsstarke Antennen auf den Hausdächern und riesige Rechenzentren vor ihren Toren. Mikrofone und Kameras sind allgegenwärtig, digitale Angebote ebenso. Schon heute sind Daten zu einer Art Treibstoff des urbanen Lebens geworden – und das ist erst der Anfang.

          Stephan Finsterbusch

          Redakteur in der Wirtschaft.

          Nach Angaben der Vereinten Nationen lebt derzeit mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung in Städten, in dreißig Jahren werden es fast zwei Drittel sein. Gibt es derzeit rund fünfhundert Städte mit mehr als einer Million Einwohnern, werden es in zehn Jahren etwa sechshundert sein; vierzig davon werden über zehn Millionen Einwohner haben. Von diesen auch als Megastädten bezeichneten Metropolen gibt es derzeit dreißig. In vielen von ihnen dreht sich ohne digitale Technik schon heute kaum noch ein Rad.

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