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Pilzsporen in der Wohnung : Wann Schimmel gefährlich wird

Spezialist bei der Beseitigung von starkem Schimmelbefall in einer Wohnung Bild: Picture Alliance

Wegen der Energiekrise wird weniger gelüftet – das erhöht die Schimmelgefahr. Ein Internist erklärt, für wen das Gesundheitsrisiko besonders groß ist.

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          Invasive Pilzerkrankungen sind selten, pro Jahr erkrankten etwa sechs pro 100.000 Menschen daran. In gut isolierten Häusern, die wenig gelüftet werden, steigt das Risiko für eine sogenannte Aspergillose aber an – und die Zahl der Menschen, für die das gefährlich werden kann, steigt. Der Internist und Infektiologe Oliver Cornely von der Universität und Universitätsklinik Köln erforscht seit Jahren, was Schimmel im Körper von Betroffenen anrichtet, was dagegen hilft und warum die Erreger Resistenzen ausbilden.

          Pia Heinemann
          Redakteurin Natur und Wissenschaft

          In Großbritannien hat gerade der Bericht eines Gerichtsmediziners für Aufsehen gesorgt. Demnach ist der zweijährige Junge Awaab Ishak an schwarzem Schimmel gestorben. Die Wände der Wohnung seiner Familie waren verschimmelt – und statt zu renovieren, hat der Wohnungseigentümer den Schimmel nur überstreichen lassen. Der Fall schürt in diesem Winter bei vielen Menschen Sorgen. Angesichts der hohen Heizkosten wollen sie möglichst wenig lüften. Wird es zu vielen Schimmelerkrankungen kommen?

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