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EU-Umfragespiel, Teil 2 : Wie steht es um die Sicherheit im Internet?

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Die Hanns-Seidel-Stiftung gründete amerikanischen Partnern die „Transatlantic Cybersecurity Partnership“. Bild: obs

Das „Internet der Dinge“ wird die Vernetzung weiter vorantreiben. Ein Dorado für Hacker. Brüssel möchte wissen, was die Europäer heute schon über Cybersicherheit wissen. Teil zwei des Umfragespiels „iNerd“.

          „REIsearch“ veröffentlicht mit „iNerd“ seine dritte Bürger- und Medien-Engagement-Kampagne in sechs Sprachen, die auf die Beurteilung und Verbesserung der Computerkompetenzen der europäischen Bürger abzielt. Das Projekt folgt den Kampagnen aus dem Jahr 2016 über die Bemühungen zu chronischen Krankheiten und aus dem Jahr 2017 über das Internet der Zukunft. An beiden Vorgängerkampagnen nahmen mehr als 60.000 Menschen teil. Die diesjährige Kampagne zielt mit dem  interaktiven Umfragespiel iNerd darauf ab, einen noch höheren Anteil der Europäer durch ein neues  Konzept mit einzubeziehen, das es Online-Nutzern ermöglicht, ihren „Nerdigkeitsgrad“ zu bestimmen und herauszufinden, ob sie ein digitaler Guru oder ein Mr. Bean der digitalen Welt sind.

          iNerd  kann auf game.reisearch.eu gespielt werden. Es ist sowohl unterhaltsam als auch informativ. Die Spieler werden ermutigt, ihre Kenntnisse in den vier Kernbereichen der digitalen Welt zu erkunden: Big Data und künstliche Intelligenz, soziale Medien und Internet der Dinge.

          Homepage von „iNerd“: Oben rechts können Sie sich durch einen Klick Ihre Sprache auswählen.

          Nach dem Abschluss jeder Session (iNerd kann mehrere Male gespielt werden, damit der Spieler seine Fortschritte feststellen kann), führt ihn seine Punktzahl außerdem zu einer Auswahl von erklärenden Videos und Artikeln, die zur Unterstützung dienen sollen.

          Ruby Rose ist die gefährlichste Berühmtheit im Netz. Der Star aus der Fernsehserie „Orange Is the New Black“ ist Wissenschaftlerin, die sich mit einem prähistorischen Hai auseinandersetzt. Und die Dame, die auch „Meg“ genannt wird, ist eine friedliche Offline-Person, aber online ist das eine ganz andere Geschichte. McAfee, eines der weltweit führenden Cybersicherheitsunternehmen, hat gerade ihre Königin der Hacker gekrönt, weil sich in den letzten zwölf Monaten Fotos und Links, die sich auf sie beziehen - offensichtlich ohne ihr Wissen - als die effektivste Methode erwiesen haben, um die unvorsichtigsten Benutzer mit Viren und Malware zu versorgen.

          Das Ranking der Hacker ist lediglich Pop, aber das Problem der Cybersicherheit ist ebenso ernst wie es unterschätzt wird. Angriffe wachsen exponentiell und die Entwicklung des Internet der Dinge mit seinen Netzwerken intelligenter Objekte verspricht, sie noch weiter zu beschleunigen. Zwei Zahlen, um dieses neue Szenario zu verstehen. Im Jahr 2016 beim Mirai-Angriff auf Dyn, einen der weltweit größten Internet-Provider, wurden stundenlang 150.000 Seiten abgeschaltet, darunter einige der größten Web-Plattformen der Welt, von Amazon über Spotify, Twitter, Reddit, Yelp, Netflix sowie die New York Times-Website unter Ausnutzung der Schwachstellen von gemeinsamen Webcams, die in Systeme umgewandelt wurden, um so das Ziel anzugreifen.

          Fatale Vernetzung der Geräte

          Über 14.000 Kunden haben die Dienstleistungen von Dyn aufgegeben und das Unternehmen in die Knie gezwungen, das später von Oracle übernommen wurde. Die zweite Zahl ist 300 Prozent. Das ist  die Zunahme der Zahl an Objekten in einem Jahr, die via Netz mit mindestens 75 Milliarden anderen Objekten verbunden sind - darunter sind immer mehr Autos, Herzschrittmacher, Spielzeug und natürlich große Infrastrukturen wie Kraftwerke und Kernkraftwerke sowie andere Versorgungsunternehmen und Verkehrsnetze.

          Es ist kein Zufall, dass die Prognosen des Cybersicherheitsmarktes dem gleichen Trend folgen. Von etwa 153 Milliarden Dollar im Jahr 2018 verspricht der weltweite Umsatz 248 Milliarden Dollar im Jahr 2023 zu erreichen, was einem Anstieg von mehr als 62 Prozent entspricht, so die Gartner-Analysten, die den Gesundheitssektor an der Spitze der Investitionen sehen.

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