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Stromspeicher 2.0 : Akkus der nächsten Generation

  • -Aktualisiert am

In Zukunft könnten Akkus sicherer werden und weniger seltene Metalle benötigen. Bild: Reuters

Magnesium-Batterien gelten als die neuen Hoffnungsträger unter den wiederaufladbaren Stromspeichern. Sie sind sicher, billiger, benötigen keine wertvollen Materialien und versprechen deutlich höhere Leistungen.

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          Seit ihrer Markteinführung vor rund 30 Jahren haben Lithium-Ionen-Akkus einen beispiellosen Siegeszug durch viele Anwendungen angetreten. Heutzutage beziehen Laptops und Mobiltelefone, Akku-Schrauber oder Elektrorasenmäher ihre Energie aus wiederaufladbaren Batterien, die auf Lithium basieren. Lithium-Ionen-Akkus sollen auch dafür sorgen, dass die Elektromobilität Fahrt aufnimmt. Sie werden auch als stationäre Energiespeicher erprobt, die den aus Windkraft und Photovoltaik gewonnenen Strom speichern und damit Netzschwankungen ausgleichen können.

          Doch die Lithium-Ionen-Technik gilt nach Meinung vieler Fachleute als nahezu ausgereift. Es gibt kaum noch Stellschrauben, an denen sich drehen lässt, um die Leistung weiter zu steigern. Gleichzeitig zeigen Lithium-Akkus einige immanente Schwächen – für die Sicherheit müssen Kompromisse eingegangen werden, welche zu Lasten der Speicherkapazität gehen. Daher tüftelt man bereits an einer neuen Generation von wiederaufladbaren Stromquellen. Ihre Erwartung ist, dass diese Systeme mehr Leistung bringen als die Akkus auf Lithiumbasis, dabei umweltfreundlicher, sicherer und billiger sind.

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