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Sieht der nicht sauber aus? In dem Minimeiler der Firma NuScale stecken Reaktor, Dampferzeuger und Sicherheitsbehälter zusammen in solch einem Zylindermodul.

Nukleartechnik : Atomkraft? Ja, aber bitte nur in klein!

Kernkraftwerke erleben weltweit eine Renaissance. Dabei stehen neuartige Minireaktoren hoch im Kurs. Sie sollen die Kernenergie sauberer machen. Doch erzeugen sie wirklich weniger strahlenden Müll?

Max-Planck-Gesellschaft : Ein Neuanfang in Jena

Der Fall Boivin zeigt, dass die Max-Planck-Gesellschaft mehr Mut zur Veränderung haben muss: weg von einer althergebrachten Direktorenherrlichkeit.
Die Großvolumenpresse „Aster-15“ am Deutschen  Elektronen-Synchrotron in Hamburg wurde nach einer blau blühenden Blume benannt und nach den 15 Meganewton (1500 Tonnen), mit denen sie die Dinge zusammendrücken kann.

Hochdruckeis : Manches Eis mag es heiß

Exotische Eissorten: Gefrorenes Wasser gibt es in mindestens zwanzig Varianten. Die meisten davon bilden sich erst im Extremen – zum Beispiel tief im Erdinneren.

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  • Zwei miteinander verschränkte Trommeln schlagen synchron im Quantentakt.

    Kontakt mit der Quantenwelt : Quanten spuken im Sichtfeld

    Mikrowellenpulse zwingen mikromechanisch Oszillatoren in jenen quantenmechanisch verschränkten Zustand, den Einstein einst spukhafte Fernwirkung nannte. Die winzigen Trommeln schwingen synchron im Takt.
  • Getrocknete Kakaobohnen, die auf einer Plantage in Indonesien geerntet wurden.

    Geruchsstoffe in Kakao : Warum Schokolade so aromatisch schmeckt

    Warum schmeckt Schokolade so einzigartig? Lebensmittelwissenschaftler haben aus der Kakaobohne jene Inhaltsstoffe extrahiert, die dem Genussmittel das ganz besondere Aroma verleihen, aber auch jene Substanzen, die es ungenießbar machen können.
  • Sag mir, was Du denkst: Wenn Mensch und Roboter sich besser austauschen könnten, würden viele Probleme und Missverständnisse verhindert.

    Kooperative Roboter : Maschinen sagen, was sie denken

    Wenn sich elektronische Geräte seltsam verhalten, würde man sich manchmal wünschen, sie könnten ihre inneren Beweggründe offenbaren. Dass das tatsächlich sinnvoll wäre, zeigt nun eine Robotik-Studie.
  • Ein Mitarbeiter der Abfallwirtschaft der Region Hannover wirft gelbe Säcke in einen Müllwagen.

    Abbaubares Plastik : Kompostierung im Turbogang

    Auch Bio-Plastik landet meist in der gelben Tonne. Das liegt an der komplizierten Kompostierbarkeit des Materials. Mit integrierten Enzymen zerfällt abbaubarer Kunststoff jetzt innerhalb von Tagen statt in Monaten.
  • Anomales Myon : Attacke auf das Standardmodell?

    Ist das magnetische Moment des Myons tatsächlich größer, als die gängige Theorie voraussagt? Ein experimenteller Befund, der seit zwanzig Jahren die Teilchenphysik beschäftigt, scheint nun eine Bestätigung gefunden zu haben. Doch Fragen bleiben.
  • Braut sich da was zusammen? Im Sommer 2013 wurde der Myonen-Speicherring (auf dem Lastwagen) am Fermilab nahe Chicago angeliefert. Jetzt wurden erste Ergebnisse verkündet.

    Teilchenphysik : Die rätselhafte Macht der Myonen

    Ein Teilchen schickt sich an, eine beispiellos erfolgreiche Theorie zu sprengen. Viele Physiker freuen sich wie Bolle. Andere warnen, dazu sei es noch zu früh.
  • In diesem Speicherring am Fermilab kreisen geladene Myonen.

    Rätselhafte Myonen : Abschied vom Standardmodell?

    Das magnetische Moment von Myonen scheint tatsächlich größer zu sein als theoretisch erwartet. Diese Diskrepanz kann das etablierte Standardmodell der Teilchenphysik nicht erklären.
  • Blick in das Innere einer Strontium-Atomuhr: Strontium-Atome werden von Laserstrahlen in der Schwebe gehalten und erzeugen selbst ein blaues Leuchten.

    Präzise Taktgeber : Optische Atomuhren im Zeitvergleich

    Cäsiumuhren gehören zu den präzisesten Zeitmessern, denn sie gehen in 100 Millionen Jahren nur eine Sekunde nach. Aber es geht noch viel genauer. Doch laufen optische Atomuhren auch genau so synchron und stabil?
  • Schnitt durch den LHCb-Detektor: Von links ankommende geladene B-Mesonen  zerfallen auf ihrem Flug. Die Zerfallsprodukte werden in den verschiedenen  Sensoren (blaue Schichten) registriert und vermessen.

    Large Hadron Collider : Neue Physik am Teilchenhorizont?

    Bei Zerfällen von B-Mesonen scheinen tatsächlich mehr Elektronen als Myonen zu entstehen. Eine Asymmetrie, die das etablierte Standardmodell der Teilchenphysik nicht erklären kann. Was ist dran an dem Befund?
  • Abgeschirmt: Diese Torsionswaage misst die schwache Anziehungskraft zwischen den Millimeter großen Goldkügelchen. Die beiden Testmassen sitzen am Ende eines drehbar aufgehängten Glasstabes.

    Präzise Gravitationsmessung : Die tiefere Natur der Schwerkraft

    Schwerkraft auf dem Prüfstand: Mit einer extrem empfindlichen Waage haben Wiener Physiker die Anziehungskraft zwischen zwei winzigen Kügelchen erfasst und einen Messrekord aufgestellt.
  • Smarte Kleider : Der Bildschirm für das T-Shirt

    Smarte Kleider liegen im Trend und faszinieren nicht nur Technikfreaks. Jetzt lassen sich mit elektrooptischen Fasern auch Bildschirme und Tastaturen schneidern für den Computer zum Anziehen.
  • Künstlerische Darstellung: Rechnen mit verteilten Quantenbits

    Modularer Quantencomputer : Verteilte Quantenbits lernen das Rechnen

    Auf dem Weg zum modularen Quantencomputer: Räumlich verteilte Quantenbits lassen sich jetzt zu logischen Gattern zusammenschalten. Eine elegante Lösung, das Skalierungsproblem zu umgehen.
  • Dendriten auf einer Lithium-Meltall-Elektrode

    Gefährliche Lithium-Dendrite : Warum Lithium-Akkus brennen können

    Lithium-Akkus können brennen und explodieren. Ein Grund sind kristalline Ablagerungen auf der negative Elektrode. Wie es zur Bildung dieser Dendrite kommt, haben jetzt zwei Chemiker aus Ulm modelliert.
  • Dwarfs Causeway: Kristallsäulen aus Germanium und Silicium, etwa einen halben Mikrometer dick. Die Aufnahme entstand unter einem Elektronenmikroskop und ist daher im Original ohne Farbe.

    Optoelektronik : Erleuchtung im Computerchip

    Jahrzehnte träumen Computerbauer davon, ihrem Lieblingshalbleiter Silicium beizubringen, Licht und elektrischen Strom direkt ineinander umzuwandeln. Nun scheint das Ziel greifbar.
  • Soft-Robotik : Ein Roboterfisch erkundet die Tiefsee

    Tauchroboter müssen nicht mehr aus hartem Metall bestehen. Ein weicher Kunststoff tut es auch, wie ein künstlicher Fisch aus China beweist. Er kann sogar unbeschadet im Marianengraben umherschwimmen.
  • David J. Gross (rechts), seine Frau Jacquelyn Savani und der australische Astrophysiker Brian Schmidt während der Übertragung der Cern-Pressekonferenz anlässlich der Entdeckung des Higgs-Teilchen in der Inselhalle in Lindau am Bodensee, am 4.Juli.2012.

    David Gross zum Achtzigsten : Farblehre für Quarks

    Er war der Natur der starken Kernkraft Anfang der siebziger Jahre auf die Schliche gekommen und konnte damit das seltsame Verhalten der Quarks erklären. Heute wird der Physik-Nobelpreisträger David J.Gross achtzig Jahre alt.