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Ortsunschärfe ist ein Phänomen in der Quantenphysik.

Deutscher Quantencomputer : Neues Rechnen

Nahe Stuttgart können Unternehmen jetzt einen Quantenrechner testen. Forschungsministerin Karliczek und Fraunhofer-Präsident Neugebauer diskutieren, was das bringt – und ob Deutschland schon wieder zu spät ist.
Zielgerichtetes Gewusel zwischen Ort A und Ort B: eine Arbeiterinnen-Ameise mit einem männlichen Artgenossen (rechts).

Mobilitätsforschung : Die Vorhersagbarkeit menschlicher Bewegungsmuster

Bewegen sich Menschen letztlich auch nur wie Ameisen? Der Versuch, kollektive Muster in den Bewegungsströmen von Menschen zu erkennen, ist alt. Nun haben Forscher eine universelle Formel für deren Beschreibung gefunden.

Nächtliche Ohrwürmer : Wenn Musik die Nachtruhe stört

Musik gilt als wirksame Einschlafhilfe. Eine psychologische Studie legt nun allerdings nahe, dass sie die Qualität der Nachtruhe mindern kann.

Sensible Prothese : Ein Roboterarm mit Feingefühl

Ein Gelähmter steuert allein mit seiner Vorstellungskraft einen Roboterarm. Dank einer sensorischen Rückkopplung kann er nun auch fühlen, sobald er etwas in den künstlichen Händen hält.

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  • Stumpfe Klingen : Wenn Metall am Haar zerbricht

    Amerikanische Forscher wollten wissen, warum Rasierklingen sich abnutzen. Sie fanden heraus: Die Dinger werden überhaupt nicht stumpf. Das Problem liegt anderswo. Und langlebigere Klingen sind eventuell gar nicht erwünscht.
  • Duroplastische Kunststoffe, wie sie für Bauhelme verwendet werden, sind besonders schwierig zu recyclen.

    Recycling von Kunststoffen : Smartes Plastik

    Die Wiederverwendung von Kunststoffen hat mit vielen Schwierigkeiten zu kämpfen. Nun gibt es aber zumindest Fortschritte beim Recycling von Duroplasten, wie eine neue Studie zeigt.
  • Fusionsreaktor Iter : Die neue Sonne nimmt Gestalt an

    Der Zusammenbau des internationalen Fusionsreaktors Iter im südfranzösischen Cadarache kann starten. Alle wichtigen Komponenten sind vor Ort. In fünf Jahren soll die gewaltige Anlage den Testbetrieb aufnehmen.
  • Im klaren Wasser: Taucher in der Silfra-Spalte auf Island

    Optischer Effekt : Die Farben der Meere

    Warum unter Wasser alles so unwahrscheinlich blau aussieht und es trotzdem ein Schwarzes, ein Gelbes und ein Rotes Meer gibt.
  • Die größte Lithium-Reserve der Welt: Blick auf die Salar de Uyuni in Bolivien.

    Wertvolles Lithium : Das weiße Gold der Weltmeere

    Lithium ist für die E-Mobilität unverzichtbar. Doch die Ressourcen an Land sind begrenzt. Amerikanische Forscher wollen das Leichtmetall nun elektrochemisch aus dem Meerwasser fischen. Keine leichte Aufgabe.
  • Blick ins Innere des LHCb-Detektors. Zu sehen ist der gewaltige Magnet, der die geladenen Reaktionsprodukte in Richtung Detektor lenkt.

    Zuwachs im Teilchenzoo : Ein Exot mit vierfachem Charme

    Mächtiger Zuwachs im Teilchenzoo: Physiker haben am Forschungszentrum Cern ein subatomares Teilchen nachgewiesen, das aus vier Quarks der gleichen Sorte besteht. Von dem Exot erhofft man sich ein besseres Verständnis der starken Kernkraft.
  • Zuckermoleküle unter der Lupe : Die unerforschte Welt der Polysaccharide

    Trotz ihrer Bedeutung wurden die Polymere des Zuckers in der Forschung lange wie Stiefkinder behandelt. Doch das ändert sich gerade. So ist es Max-Planck-Forschern gelungen, die strukturelle Vielfalt der Polysaccharide zu enthüllen.
  • Schwimmt sogar in Öl: Lithium ist das leichteste der Metalle. In der Natur finden sich nur seine Salze.

    Akku-Rohstoff : Der Schatz am Oberrhein

    Lithium braucht die Welt, wenn sie smart werden und mobil bleiben will. Heute wird das Metall vor allem aus Salzseen in den Anden gewonnen. Nun will eine Firma es in Deutschland fördern.
  • Das Weltall ist nicht genug: Elon Musk bei der Eröffnung des Testtunnels seiner „Boring Company“ im Dezember 2018 in Hawthorne nahe Los Angeles

    Boring Company : Elon im Untergrund

    Erst hat er die kommerzielle Raumfahrt auf den Kopf gestellt, jetzt will Elon Musk auch noch Straßentunnel bohren. Was genau hat er da wieder vor?
  • Kip Thorne (rechts) und Rainer Weiss verkünden am 11. Februar 2016 die Entdeckung von Gravitationswellen mit den
beiden amerikanischen Ligo-Detektoren.

    Kip Thorne zum Achtzigsten : Mit Wurmlöchern in die Vergangenheit

    Schwarze Löcher, Wurmlöcher und Zeitreisen sind seine Spezialgebiete.Für die Entdeckung von Gravitationswellen erhielt er im Jahr 2017 den Nobelpreis. Heute feiert Kip Thorne seinen achtzigsten Geburtstag.
  • Ein Hauch von Science Fiction: Künstlerische Darstellung des bionischen Auges aus Hongkong.

    Künstliches Sinnesorgan : Mit diesem Auge sehen Roboter besser

    Auch Roboter brauchen scharfe Augen, um ihre Umgebung wahrnehmen zu können. Bislang nutzen sie dazu meist Kameras. Ein bionisches Sinnesorgan könnte den Maschinenwesen bald zu mehr Sehvermögen verhelfen.
  • Die Atomwaage besteht aus fünf aneinander gereihten Ionenfallen (gelbe Säule in der Mitte). In diesen baugleichen Fallen lassen sich Ionen im angeregten Quantenzustand und im Grundzustand im Vergleich messen.

    Präzisionsmessung : Wie viel wiegt ein Quantensprung?

    Physiker haben die Massenzunahme eines geladenen Atoms gemessen, wenn es über einen Quantensprung Energie aufnimmt. Der Effekt ist winzig. Er entspricht dem relativen Gewichtszuwachs eines sechs Tonnen schweren Elefanten, auf dem eine Ameise herumkrabbelt.
  • 60 Jahre Laser : Als das leuchtende Zeitalter begann

    Vor 60 Jahren wurde der Laser erfunden. Die Entdeckung lag schon lange in der Luft. Ein junger amerikanischer Ingenieur hatte als erster das richtige experimentelle Gespür und zündete mit einem Rubinkristall die ersten Laserblitze.
  • Künstlerische Darstellung eines pionischen Heliumatoms angeregt von einem Laserstrahl.

    Exotische Atome : Pionen umkreisen nun auch Heliumkerne

    In den Atomen kreisen normalerweise Elektronen um die Kerne. Doch das muss nicht so sein. Forschern ist es gelungen, kurzlebige Pionen in Heliumatome einzuschleusen. Acht Jahre tüftelten sie an diesem Experiment.
  • Roboter : Problemtiere für Ingenieure

    Es gibt gute Gründe, Roboter zu konstruieren, die krabbeln, schlängeln oder laufen können – wenn es nur nicht so schwierig wäre.