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Sieht der nicht sauber aus? In dem Minimeiler der Firma NuScale stecken Reaktor, Dampferzeuger und Sicherheitsbehälter zusammen in solch einem Zylindermodul.

Nukleartechnik : Atomkraft? Ja, aber bitte nur in klein!

Kernkraftwerke erleben weltweit eine Renaissance. Dabei stehen neuartige Minireaktoren hoch im Kurs. Sie sollen die Kernenergie sauberer machen. Doch erzeugen sie wirklich weniger strahlenden Müll?

Max-Planck-Gesellschaft : Ein Neuanfang in Jena

Der Fall Boivin zeigt, dass die Max-Planck-Gesellschaft mehr Mut zur Veränderung haben muss: weg von einer althergebrachten Direktorenherrlichkeit.
Die Großvolumenpresse „Aster-15“ am Deutschen  Elektronen-Synchrotron in Hamburg wurde nach einer blau blühenden Blume benannt und nach den 15 Meganewton (1500 Tonnen), mit denen sie die Dinge zusammendrücken kann.

Hochdruckeis : Manches Eis mag es heiß

Exotische Eissorten: Gefrorenes Wasser gibt es in mindestens zwanzig Varianten. Die meisten davon bilden sich erst im Extremen – zum Beispiel tief im Erdinneren.

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  • Spektakuläre Ansichten des Universums, projiziert von mehr als  zweihundert hochauflösenden  OLED-Bildschirmen

    Organische Halbleiter : Elektronik zum Verbiegen

    Organische Halbleiter sind auf dem Vormarsch. Sie bilden die Grundlage biegsamer Displays und Solarzellen. Nun erobern sie High-Tech-Anwendungen, die dem sprödem Silizium verwehrt sind.
  • Blitzforschung : Wie Laserstrahlen vor Blitzen schützen sollen

    Wo Blitze einschlagen, richten sie meist schwere Schäden an. Ein intensiver Laserstrahl soll Abhilfe schaffen. Er löst gezielt Blitze in Gewitterwolken aus, bevor sie entstehen. Auf dem Schweizer Säntis wird der außergewöhnliche Blitzableiter getestet.
  • Der grüne Wasserstoff verbreitet sich: In Deutschland sind derzeit 91 Wasserstofftankstellen in Betrieb, weitere saubere Zapfsäulen sollen folgen.

    Grüner Wasserstoff : Das Erdöl von morgen

    Grüner Wasserstoff hat das Potential die fossilen Energieträger abzulösen. Doch noch besteht viel Forschungsbedarf, etwa bei der Frage nach günstigen Katalysatoren für die Wasserelektrolyse.
  • Hans-Joachim Queisser in seinem Institut in Stuttgart 1986

    Hans Queisser zum Neunzigsten : Auf dem Siliziumpfad

    Er lernte sein Rüstzeug beim Vater des Transistors, William Shockley, und erlebte die Geburtsstunde des Silicon Valley. Seine Kenntnisse beflügelten auch die Forschung hierzulande.Heute wird Hans Queisser neunzig Jahre alt.
  • NXE 3400B-Maschine von ASML: Mit ihr lassen sich per EUV-Technik Strukturen auf einen Siliciumwafer auftragen, die feiner sind als ein Coronavirus.

    Chipfertigung extrem : Höllische Maschinen

    Wer denkt, Computerchips seien komplex, soll erst mal die Apparate kennenlernen, mit denen sie gefertigt werden.
  • Lässt Gamer-Herzen höher schlagen: Der  im September 2020 vorgestellte Grafikprozessor GeForce RTX 3090 des Herstellers Nvidia

    Mikrochip-Krise : Was die Chipindustrie aus dem Takt bringt

    Computerchips sind so komplex geworden, dass ihre Produktion ein enges Netz globaler Lieferketten erfordert. Doch dieses ist unflexibel und anfällig für Störungen wie Pandemien, Dürren und geopolitische Muskelspiele.
  • Begehrtes Metall: Indium steckt heute in fast allen Fernsehern, Computerbildschirmen und Touchscreens.

    Recycling von Indium : Ein Metall mit Zukunft

    Indium ist das Spurenelement unserer digitalen Ära. Das wertvolle Metall steckt in fast allen modernen Fernsehern, Computerbildschirmen und Touchscreens und ist relativ gut zu recyceln. Warum geschieht das dann aber nicht?
  • Ringschluss: Über dem Beschleunigertunnel liegt schon die Betondecke. Der Graben wird wieder zugeschüttet.

    Ionenbeschleuniger : Teurer tiefgelegter Teilchenzoo

    Die Arbeiten am Ionenbeschleuniger FAIR in Südhessen kommen voran. 2027 könnte die riesige Forschungsanlage fertig sein. Allerdings wird sie weit teurer als gedacht. Was sind die Gründe?
  • Ionen, die von unterschiedlichen Laserstrahlen manipuliert werden – auch das ist ein Ansatz im Quantencomputing.

    Quantencomputer in Ehningen : Spukhafte Fernwirkung

    Deutschland möchte in der Quantentechnologie führend sein. Gut – alles andere wäre auch fatal.
  • Ortsunschärfe ist ein Phänomen in der Quantenphysik.

    Deutscher Quantencomputer : Neues Rechnen

    Nahe Stuttgart können Unternehmen jetzt einen Quantenrechner testen. Forschungsministerin Karliczek und Fraunhofer-Präsident Neugebauer diskutieren, was das bringt – und ob Deutschland schon wieder zu spät ist.
  • Zielgerichtetes Gewusel zwischen Ort A und Ort B: eine Arbeiterinnen-Ameise mit einem männlichen Artgenossen (rechts).

    Mobilitätsforschung : Die Vorhersagbarkeit menschlicher Bewegungsmuster

    Bewegen sich Menschen letztlich auch nur wie Ameisen? Der Versuch, kollektive Muster in den Bewegungsströmen von Menschen zu erkennen, ist alt. Nun haben Forscher eine universelle Formel für deren Beschreibung gefunden.
  • Sensible Prothese : Ein Roboterarm mit Feingefühl

    Ein Gelähmter steuert allein mit seiner Vorstellungskraft einen Roboterarm. Dank einer sensorischen Rückkopplung kann er nun auch fühlen, sobald er etwas in den künstlichen Händen hält.
  • Blick ins Innere des 500 Terawatt starken Hercules-Lasers

    Intensiver Laserstrahl : So hell wie das gebündelte Sonnenlicht

    Der Laser bricht immer neue Rekorde. Südkoreanische Physiker haben den intensivsten Lichtstrahl hergestellt. Dieser ist so hell, als würde man die einfallende Sonnenstrahlung auf einen winzigen Fleck bündeln.
  • Leider nicht im erforderlichen Maße skalierbar: Bei  Gaildorf in Baden-Württemberg wurde ein Windpark mit einem Pumpspeicherkraftwerk kombiniert.

    Energiewende : Das Problem mit der grünen Grundlast

    Die Verfassungsrichter haben den rascheren Umstieg auf erneuerbare Energiequellen angeordnet. Doch damit verschärft sich ein Problem, das mehr Windräder und Solarparks nicht lösen können.
  • Der Physiker Frank Wiczek be einen Vortrag

    Frank Wilczek zum Siebzigsten : Zeit für Zeitkristalle

    Er hat erklärt, warum Quarks niemals isoliert auftreten können und was es mit Zeitkristallen auf sich hat. Der Physik-Nobelpreisträger Frank Wilczek, der sich noch immer nicht auf seinen Lorbeeren ausruhen mag, feiert an diesem Samstag seinen siebzigsten Geburtstag.