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Sieht der nicht sauber aus? In dem Minimeiler der Firma NuScale stecken Reaktor, Dampferzeuger und Sicherheitsbehälter zusammen in solch einem Zylindermodul.

Nukleartechnik : Atomkraft? Ja, aber bitte nur in klein!

Kernkraftwerke erleben weltweit eine Renaissance. Dabei stehen neuartige Minireaktoren hoch im Kurs. Sie sollen die Kernenergie sauberer machen. Doch erzeugen sie wirklich weniger strahlenden Müll?

Max-Planck-Gesellschaft : Ein Neuanfang in Jena

Der Fall Boivin zeigt, dass die Max-Planck-Gesellschaft mehr Mut zur Veränderung haben muss: weg von einer althergebrachten Direktorenherrlichkeit.
Die Großvolumenpresse „Aster-15“ am Deutschen  Elektronen-Synchrotron in Hamburg wurde nach einer blau blühenden Blume benannt und nach den 15 Meganewton (1500 Tonnen), mit denen sie die Dinge zusammendrücken kann.

Hochdruckeis : Manches Eis mag es heiß

Exotische Eissorten: Gefrorenes Wasser gibt es in mindestens zwanzig Varianten. Die meisten davon bilden sich erst im Extremen – zum Beispiel tief im Erdinneren.

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  • Atome sichtbar machen : Ham’s eins g’sehn?

    Die Dinge um uns herum bestehen aus Atomen – diese Aussage war bis Anfang des 20. Jahrhunderts wissenschaftlich umstritten. Heute kann man von Atomen Bilder machen. Doch was „sieht“ man da?
  • Bambus-Aktenkoffer des Wiesbadener Start-ups Nisantari

    Alternative zu Plastik : Wie nachhaltig sind Artikel aus Bambus wirklich?

    Egal ob Zahnbürsten, Trinkhalme oder sogar Fahrräder: Produkte aus Bambus gelten als besonders umweltfreundliche Konsumartikel. Das ist allerdings nicht immer der Fall. Doch das Potential des Süßgrases ist noch längst nicht ausgeschöpft.
  • Nikola Tesla 1899 in seinem Labor in Colorado Springs. Das Bild ist allerdings eine Doppelbelichtung. In Wahrheit saß der Erfinder nicht neben der Hochspannungsentladung aus seinem Tesla-Transformator, der 300 Kilowatt auf 12 Millionen Volt bringen und Funken von 41 Metern Länge sprühen lassen konnte.

    Kabellose Energie : Laden durch die Luft

    Seit langem versprechen Erfinder, Alltagsgeräte drahtlos mit Energie zu versorgen. Woran sie scheitern und wie sie es doch noch schaffen wollen.
  • Physik-Nobelpreisträger Theodor Hänsch in einem Labor des Max-Planck-Instituts für Quantenoptik

    Ted Hänsch zum Achtzigsten : Leuchtender Pudding

    Er ist eine weltweit geachtete Autorität auf dem Gebiet der Laserspektroskopie und besitzt einen ausgeprägten Spieltrieb. Der Physiker und Nobelpreisträger Theodor Hänsch wird heute achtzig Jahre alt.
  • Das moderne Gamma-Spektrometer in Remlingen Semmenstedt ist öffentlich zugänglich.

    Atommülllager Asse II : Bürger sollen Radioaktivität selbst messen

    Das Atommülllager Asse II muss bald geräumt werden. An einer öffentlich zugänglichen Messestelle können Bürger lernen, Radioaktivität von Umweltproben aus der Umgebung selbst zu messen und zu interpretieren.
  • Selfie von Benjamin List und seiner Frau Sabine List in einem Amsterdamer Restaurant, kurz nachdem sie die Nachricht vom Nobelpreis erhalten haben.

    Katalysator-Forscher List : Respektlos zum Nobelpreis

    Mit dem Schicksal im Bunde: Der neue Chemie-Nobelpreisträger aus Deutschland ist Nachfahre berühmter Forscher, Katastrophen-Überlebender und ein unangepasster Vordenker seines Fachs. Der neue Musterknabe der deutschen Forschung.
  • Alles, was viele Bestandteile hat, ruft nach Statistik, wenn es verstanden werden will: Ein NASA-Computermodell des Weltklimas

    Physik-Nobelpreis 2021 : Wie wir das Komplexe verstehen können

    Wie kann man anhand vereinfachter Modelle etwas so Schwieriges wie das Erdklima vorhersagen? Der diesjährige Physik-Nobelpreis illustriert das — und leistet so einen wichtigen Beitrag zu gesellschaftlichen Zukunftsdebatten.
  • Ein 3 Meter großer Pumpspeicher wird im Bodensee versenkt

    Energiespeicher : Mit Schwung gegen die Flaute

    Ohne leistungsfähige Energiespeicher keine Energiewende. Die Anlagen sollen vor allem den fluktuierenden Windstrom ausgleichen. In Deutschland gibt es hierzu einige Großversuche.
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              Stomata auf einem Blatt französischen Lavendels (Lavandula dentata)  in zweitausendfacher Vergrößerung

    Hilfe aus dem Labor : Grünes Tuning für die Photosynthese

    Photosynthese verwandelt seit Jahrmilliarden atmosphärisches CO₂ in Biomasse. Doch der Prozess ist erstaunlich ineffizient. Das muss sich doch verbessern lassen, glauben Wissenschaftler und basteln bereits an „künstlichem Spinat“.
  • Der Offshore-Windpark „Butendiek“, etwa 30 Kilometer vor der Insel Sylt in der Nordsee

    Energiewende : Frischer Wind für die Stromnetze?

    Für die Energiewende ist es entscheidend, wie viel erneuerbarer Strom erzeugt werden kann. Bezüglich der Windenergie brauchen wir uns offenkundig keine Sorgen zu machen.
  • Fusionsenergie : Mit künstlichen Sonnen das Stromproblem lösen

    Ob für E-Autos, Computer, digitalisierte Betriebe, Häuser oder smarte Städte – der Mensch braucht bald mehr Strom denn je. Doch woher soll er kommen? Gewaltige Hoffnung ruht auf dieser Technik.
  • Terawatt-Laserpulse trainieren auf dem  Säntis in der Ostschweiz an harmlosem Gewölk.  Denn noch fehlt  ein zünftiges Gewitter.

    Laserstrahl als Blitzableiter : Die Zähmung des Himmels

    Mit intensiven Laserstrahlen könnte man Gewitterblitze ableiten, bevor sie irgendwo einschlagen. Ein Ortstermin im Hochgebirge zu einem spektakulären Experiment.
  • Physiker Roger Penrose : Der Herr der Zahlen und Figuren

    Sir Roger Penrose ist einer der großen Physiker unserer Zeit und Grafiker in eigener Sache. Jetzt wird er neunzig Jahre alt. Über einen Wissenschaftler, der andere Wege geht.
  • Physik-Nobelpreisträger von 2020 Roger Penrose

    Roger Penrose zum Neunzigsten : Einsteins Schuhe passen ihm gut

    Er hat die mathematische Struktur Schwarzer Löcher und des Urknalls erklärt. Heute feiert der geniale Mathematiker und Physik-Nobelpreisträger Roger Penrose seinen 90. Geburtstag.
  • Gigantische Experimente für subatomare Teilchen: Steven Weinberg (vorne) besucht das 
Forschungszentrum Cern bei Genf im Juli 2009

    Zum Tod von Steven Weinberg : Der Traum von der Weltformel

    Aus seinem Traum von der Weltformel ist nichts geworden. Doch zumindest konnte er zwei der vier Naturkräfte unter einen Hut bringen. Der Physiker Steven Weinberg ist im Alter von 88 Jahren gestorben.