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Nano-Filmfestival : Szenen aus dem Souterrain

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Poröse Aluminiumoxidstruktur: Beim Öffnen der Poren kam es zum Auflösen der Struktur, weshalb nur noch Porenreste und ein großes Loch zu sehen sind. Bild: Steffi Boehme

Countdown für das erste deutsche Kurzfilm-Festival aus dem Nanokosmos: Forscher und Videoteams sammeln Bewegtbilder aus dem Schattenreich der Materie.

          Nanoforscher an die Kamera: Zum ersten Mal wird in diesem Sommer ein Kurzfilm-Festival stattfinden, das ein aktuelles, ja mithin auch brisantes wissenschaftliches Thema aufgreift: die Nanowissenschaften. Ausrichter ist die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Das Thema lautet „Leben mit Nano: Der Mensch zwischen Natur und Hightech“.

          Die folgende Bildergalerie zeigt erfolgreiche Teilnehmer im Vorgänger-Fotowettbewerb „Nano+Art“. Hier eine Auswahl aus der letzten der sechs Staffeln. Thema: Mann und Frau

          Ein „Florales Bouquet“ aus Zinnoxid-Nanostäbchen, aufgenommen mit Rasterelektronenmikroskop. Bilderstrecke


          Gemeinsam mit einem halben Dutzend Partnern unter der Federführung von „Science2public“ sowie der Volkswagenstiftung als Förderer hat man sich nach dem großen Erfolg des Bilderwettbewerbs „Nano + Art“ in  für ein weiteres Format entschieden: Mit Bewegtbildern sollen Forscher und Videoteams die Möglichkeiten nutzen, die Vorgänge im Submikrometerbereich zu visualisieren. Es gilt: Ran an alles, was kleiner als hundert Nanometer ist. Die Möglichkeiten dazu bieten mittlerweile zahlreiche, breit zur Verfügung stehende Techniken wie die Elektronen- oder die Nahfeldmikroskopie. Gefragt sind Kurzbeiträge, die wissenschaftlichen Ansprüchen genügen, aber durchaus auch ästhetisch überzeugen sollen – kurz: Originalität ist erwünscht. Dabei sind sowohl Realfilme als auch Simulationen - mit oder ohne 3D-Effekten - zugelassen. Einsendeschluss für die Kurzfilmbeiträge ist der 14. Mai.


          Die Verleihung der Preise findet am 5. Juli im Vorabendprogramm der „Langen Nacht der Wissenschaften“ im Multimediazentrum in Halle an der Saale statt. Mehr Information zum Wettberwerb gibt es auf www.nanospots.de.

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