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Mittwoch in „Natur und Wissenschaft“ : Die Energiewende, eine Herkulesaufgabe?

  • Aktualisiert am

Die Seite N2 der Ausgabe von diesem Mittwoch. Bild: F.A.Z

Die Energiewende droht zu stocken. Die Herausforderungen sind ist von vielen unterschätzt worden. Dabei ist der Umbau des Energiesystems technisch und wissenschaftlich zu bewältigen, wie unsere Mitarbeiterin Uta Bilow berichtet. Und auch Ferdi Schüth, Chemiker am MPI für Kohleforschung in Mülheim/Ruhr, blickt optimistisch in die Energiezukunft.

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          Auszug aus dem Artikel von Uta Bilow:

          „... Noch ist die Produktion von Elektrizität aus Sonnenlicht teuer. Die Photovoltaik liefert in Süddeutschland eine Kilowattstunde Strom für 13 bis 17 Cent, Steinkohle und Kernenergie liegen bei weniger als zehn Cent. So erscheint es mehr als sinnvoll, die Sonnenenergie stärker zu nutzen und vermehrt in Forschung und Entwicklung zu investieren. Denn die Sonne strahlt jeden Tag ein Vielfaches des globalen Energieverbrauchs auf die Erde....“

          Auszug aus  dem Interview mit Ferdi Schüth:

          „... Ich halte drei Dinge für vordringlich: Erstens sollten die im Netzausbauplan vorgesehenen Maßnahmen zügig umgesetzt werden, um die Elektrizitätsnetze für die kommenden Herausforderungen zu ertüchtigen. Zweitens erscheint mir eine grundsätzliche Reform des Regelungsdickichts im Energiesektor erforderlich, man könnte hier fast von einem „Reset“ sprechen, und drittens ist es notwendig, die Forschungsansätze weiter zu verfolgen und zu intensivieren, die uns die Technologie für die Zeit nach 2025 liefern werden...“

          Die Seite N1 der Ausgabe von diesem Mittwoch.


           

          Die vollständigen Artikel sind in der Mittwochbeilage „Natur und Wissenschaft“ der F.A.Z. zu lesen.

          Sie können die F.A.Z. hier auch als E-Paper herunterladen.
           

          Ansprechpartner:  wissenschaft@faz.de

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