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Soft Robotic : Bodybuilding für Maschinen

Künstliche Muskeln sollen Robotern mehr als nur Superkräfte verleihen. Bild: JPL/Nasa

Künstliche Muskeln sollen Robotern zu mehr Natürlichkeit verhelfen und die Akzeptanz gegenüber den Maschinen erhöhen. Doch die visionäre Technologie muss noch einige Herausforderungen meistern.

          6 Min.

          Die Zeiten, als Roboter starr programmierte metallene Arbeitssklaven waren, sind längst passé. Heutzutage assistieren sie Chirurgen im OP bei komplizierten Eingriffen, helfen im Haushalt, übernehmen Pflegearbeiten oder sind als Rettungsroboter im Einsatz. Sensoren und künstliche Intelligenz haben sie zu anpassungsfähigen und vielseitigen Maschinen gemacht. Doch das reicht vielen Forschern nicht. Sie tüfteln an Robotern, die aus weichen Materialien bestehen und sich möglichst geschmeidig bewegen. Dadurch hofft man, die Akzeptanz gegenüber den Maschinen zu erhöhen und Verletzungsgefahren bei Kollisionen zu verringern.

          Manfred Lindinger

          Redakteur im Ressort „Natur und Wissenschaft“.

          Mit neuen Antrieben, die klassische Elektromotoren und sperrige pneumatische und hydraulische Systeme ersetzen sollen, will man den Automaten größtmögliche Natürlichkeit verleihen. Hoch im Kurs stehen „künstliche Muskeln“, die sich wie die natürlichen Kraftpakete auf einen Reiz hin kontrahieren und so Kräfte entwickeln. Mit verschiedenen Ideen und Materialien versucht man, sich dem Original anzunähern – ein noch immer mühsames Unterfangen.

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