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FAZ.NET-Spezial : Die Nobelpreise 2009

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Die Nobelpreis-Medaille Bild: AP

Die Nobelpreise des Jahres 2010 werden in diesen Tagen verliehen. Wer erhielt 2009 welche Auszeichnung? Welche Forschungsrichtungen wurden als wegweisend erachtet? FAZ.NET fasst die Hintergründe zu den bedeutendsten Auszeichnungen der Welt zusammen.

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          Medizin:
          Die Preise gingen an drei Wissenschaftler, die sich um die Erforschung der Telomere und des zugehörigen „Unsterblichkeitsenzyms“ Telomerase verdient gemacht haben. (Siehe: Nobelpreis Medizin: Das Unsterblichkeitsenzym)

          Physik:
          Der Preis ging zur Hälfte an Charles Kao für Entwicklung von Glasfasern zur Datenübertragung, während sich die andere Hälfte des Preisgelds Willard Boyle und George Smith für die Entwicklung lichtempfindlicher Halbleiter-Chips teilen. (Siehe: Drei Forscher teilen sich den Nobelpreis für Physik und Nobelpreis für Physik: Ein Rückblick auf die Geschichte des CCD-Chip)

          Chemie:
          Der Nobelpreis für Chemie ging an Venkatraman Ramakrishnan, Thomas Steitz und Ada Yonath für ihre Durchbrüche bei der Erforschung von Aufbau und Funktion der Ribosomen. (Siehe: Nobelpreise Chemie: Schnappschüsse aus der Zelle )

          Literatur:
          Die Auszeichnung von Herta Müller ist eine künstlerisch überzeugende Wahl - was ihre politische Signalwirkung nicht mindert. Diese Entscheidung ist eine der einleuchtendsten, die die Schwedische Akademie seit langem getroffen hat. (Siehe: Literaturnobelpreis 2009 für Herta Müller)

          Frieden:
          Die Entscheidung, einen Präsidenten auszuzeichnen, der noch keine zehn Monate im Amt ist und der gerade die Grenzen seiner Überzeugungskraft kennenlernt, ist eine Sensation. Barack Obama ist der Friedensnobelpreis zuerkannt worden, weil er Hoffnung stiftet. Aber nicht alles wird zu Gold. (Siehe auch: Kommentar: Obamas Nobelpreis - eine Vorleistung)

          Wirtschaft:
          Der Nobelpreis für Wirtschaft ging an Elinor Ostrom und Oliver E. Williamson. Mit der Umweltökonomin Ostrom gewinnt erstmals in der Geschichte des Wirtschafts-Nobelpreises eine Frau die Auszeichnung. (siehe auch: Wirtschafts-Nobelpreis geht erstmals an eine Frau)

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