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Neue Töne von der Insel : Geigen auf Galapagos

  • Aktualisiert am

Von nun an Nachbarn: Blaufußtölpel auf Galapagos Bild: dpa

Eine neunzehnjährige Abiturientin zieht es auf die „verzauberten Inseln“, dem Fluchtort John Cooks und der Inspirationsquelle für Charles Darwin. Galapagos ist Weltnaturerbe, ein Naturparadies, aber auch eine Insel für Kreative. In ihrem Online-Tagebuch schildert die Musikerin Josefin Schmidt ihre Eindrücke und Erlebnisse.

          Zehn Monate im musikalischen Freiwilligendienst auf Galapagos, am anderen Ende der Welt – wer kommt schon auf so eine Idee? Ein paar tausend Menschen um sich herum und ohne Familie mitten im Pazifischen Ozean, dazu noch die gefürchtete Klimaanomalie El Nino vor Augen, die für die kommenden Monate vorhergesagt ist. Die 19jährige Abiturientin Josefin Schmidt, Absolventin des Musikgymnasiums in Montabaur, hat das Abenteuer mit „Musiker ohne Grenzen“ gewagt. Sie sucht Orientierung, wie es nach der Schule weiter geht. Was findet sie auf den Inseln der Seefahrer und Riesenschildkröten?  Lesen und sehen Sie hier: 

          Abenteuer am Äquator

          Über „Musiker ohne Grenzen“ und mich

          Ich bin Josefin Schmidt, 19 Jahre alt und habe seit kurzem mein Abitur in der Tasche. Ich komme aus Montabaur in Rheinland-Pfalz und besuchte dort das Landesmusikgymnasium, wo ich 9 Jahre lang neben dem normalen Unterricht eine musikalische Ausbildung genossen habe. Ich spiele Geige und Gitarre und war an der Schule in zwei Orchestern engagiert, außerdem bin ich noch Mitglied des Jugend-Ensemble-Neue-Musik Rheinland-Pfalz. @Josefin_Schmidt ist mein Twitter-Account.

           

          • „Musiker ohne Grenzen e.V.“ ist ein gemeinnütziger Verein, der 2008 von Studenten der Hochschule für Musik und Theater Hamburg gegründet wurde. Der Verein begründet ein weltweites Netzwerk kreativer Musikprojekte mit dem Ziel, Menschen einander näher zu bringen und ihnen unabhängig von ihrer Lebenssituation einen Zugang zur Musik zu ermöglichen. Den Grundstein für das Gründungsprojekt in Guayaquil, Ecuador, legte Magdalena Abrams 2005, nachdem sie ein Jahr für die Dachorganisation des Projektes ’Mi Cometa’ Musikunterricht gegeben hatte. Seit 2007 finden dort jährlich mehrwöchige Projektphasen durch Gruppen statt, stets mit dem Ziel, die SchülerInnen so zu unterrichten, dass sie sich nach der Abreise selbständig das Gelernte weitergeben können. Da die Begeisterung und Nachfrage für diese Arbeit so groß war, wurden die Projektphasen seit 2010 um Musikalische Freiwilligendienste erweitert. Mittlerweile existieren weltweit sieben Projekte, davon vier in Ecuador, sowie jeweils eins in Jamaica, Ghana und Indien.

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