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Netzrätsel : Zum Jaulen und Sausen

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Bild: https://femurdesign.com/theremin

Es gibt so gut wie nichts, was es nicht gibt im Netz der Netze: Geniales, Interessantes, Nützliches und herrlich Überflüssiges. Diesmal: ein Theremin-Simulator.

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          Zu den ungewöhnlichsten elek­tronischen Musikinstrumenten gehört wohl das von dem russischen Physiker Lew Termen erfundene Theremin. Es handelt sich um ein Instrument, bei dem zwei Antennen einen kapazitiven Abstandssensor darstellen und das ohne jegliche Berührung zu bedienen ist: Ein Spieler beziehungsweise eine Spielerin des Theremins kann durch Annäherung der Hände an die Antennen sowohl die Tonhöhe als auch die Lautstärke des Klangs stufenlos beeinflussen.

          Falls Sie nach dieser Beschreibung so schlau sind wie zuvor, dann geben Sie einfach mal bei Youtube „Theremin“ ein – und staunen Sie. Unter https://femurdesign.com/theremin/ finden Sie den leidlich gelungenen Versuch, das Theremin auf einer Internetseite zu emulieren. Die Spielfläche besteht aus einem großen, gelb eingefärbten Feld. Klicken Sie mit der Maus an eine beliebige Stelle, und bewegen Sie dann den Mauszeiger hin und her: Prompt erklingt die wunderbarste Katzenmusik. Mit etwas Übung ist es tatsächlich möglich, erkennbare Melodien zu spielen.

          Am unteren Bildschirmrand finden Sie drei virtuelle Schieberegler, mit deren Hilfe Sie Delay, Feedback und Verzerrung einstellen können, und oben rechts vier Schaltflächen, um zwischen den Wellenformen Sinus, Rechteck, Dreieck und Sägezahn umzuschalten – dadurch ändert sich die Klangcharakteristik ganz erheblich: Sinus klingt eher etwas gruselig und Sägezahn enervierend. Das Ganze gibt es übrigens auch als App fürs Smartphone, damit können Sie Ihre musikalischen Gehversuche auch aufzeichnen.

          Nun unsere Rätselfrage: Welches von der britischen Band Radiohead gern genutzte Tasteninstrument ermöglicht es, Glissandi über einen mit dem Tongenerator verbundenen Ring zu spielen? Senden Sie Ihren Lösungsvorschlag bitte an netzraetsel@faz.de.

          Einsendeschluss ist Mittwoch, der 7. Juli 2021, 21 Uhr. In der vergangenen Woche wäre „Alan Turing“ die richtige Lösung gewesen, der Gewinner wurde schriftlich benachrichtigt.

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