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Botschaft von T. Rex : Überraschungsfund in Dino-Knochen

  • -Aktualisiert am

T. Rex Bild: dpa

Von morgen an halten die Hauptdarsteller des Films „Jurassic World“ die Kinowelt in Atem. Oder bald als Klon auch in Wirklichkeit? Englische Forscher haben bei der Suche nach dem Erbgut der Dinosaurier 75 Millionen Jahre alte fossile Knochen analysiert.

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          Beim Anblick der gewaltigen, messerscharfen Zähne des T. Rex wird sich so mancher junge Kinobesucher morgen vermutlich in seinen Sessel vergraben – „Jurassic World“, der vierte Teil der Filmreihe „Jurassic Park“, kommt in die Kinos. Was der Phantasie von Hollywood-Regisseuren entsprungen ist, ist immer wieder Anlass für Diskussionen: Wie nah ist die cineastische Vorstellung der Wirklichkeit? Lässt sich aus dem Genom von Dinosauriern tatsächlich ein Klon der Urtiere produzieren?

          Fossiler Dino-Knochen
          Fossiler Dino-Knochen : Bild: Imperial College

          Dieser Frage sind nun auch Wissenschaftler  vom Imperial College in London nachgegangen. Sie haben acht 75 Millionen Jahre alte Dinosaurierknochen untersucht, die man vor zehn Jahren in Kanada gefunden hatte. Die Forscher um Sergio Bertazzo entdeckten in den fossilen Knochen biologische Spuren von Dinosaurien, die während der Kreidezeit lebten. Und das, obwohl die Versteinerungen nicht einmal besonders gut erhalten waren.

          Keine Spur vom Dino-Genom

          Mit einem Massenspektrometer identifizierten sie Proteine wie mineralisierte Gewebefasern und kleinere biologische Strukturen, die den roten Blutkörperchen von Emus ähneln.

          Fossile Gewebefasern
          Fossile Gewebefasern : Bild: Imperial College

          Der Fund hat die Forscher überrascht, denn bisher glaubte man, dass sich Eiweißmoleküle in Fossilien spätestens nach vier Millionen Jahren nach dem Tod eines Lebewesens abbauen. Was Bertazzo und seine Kollegen allerdings nicht gefunden haben: Spuren von Dinosaurier-DNA. Danach suchen Wissenschaftler schon seit langem, bisher jedoch ohne Erfolg.

          Die Forscher sind aber zuversichtlich, noch in anderen Dinosaurierknochen, die weltweit in den Museen lagern, weitere wichtige biologische Spuren zu entdecken. Man müsse nur viele verschiedene Untersuchungsmöglichkeiten anwenden, um selbst in schlecht konservierten, 75 Millionen Jahre alten Knochen etwas zu entdecken, schreiben die Forscher in der Zeitschrift „Nature Communication“. Die Suche nach dem Erbgut der Dinosaurier geht damit weiter – und auch die Phantasie der Hollywood-Regisseure wird beflügelt.

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