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Treffen mit Nobelpreisträgern : „Die Entdeckung der Onkogene lässt sich schwerlich tweeten“

  • -Aktualisiert am

Lindauer Nobelpreisträgertreffen im Tweet von @MinuDTizabi. Bild: Minu Tizabi

Minu Tizabi zurück aus Lindau: Eine Woche lang hat sie, die jüngste Abiturientin und Ärztin aller Zeiten, für uns vom Treffen mit 65 Nobelpreisträgern und 672 Jungforschern aus aller Welt getwittert. Hier ihre Bilanz.

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          Das Wichtigste, was ich aus Lindau mitnehme, lässt sich in keinen Koffer dieser Welt packen. Und dennoch werde ich es immer bei mir tragen: Lindau hat mich bestärkt in meiner Leidenschaft für Forschung, und ließ mich aufs Neue die Faszination für unsere Welt und was sich alles in ihr entdecken lässt spüren.

          Zugegebenermaßen hat Lindau bei mir auch ein wenig Ungeduld hervorgerufen, endlich wieder in einem Labor zu sein und Experimente machen zu können ! Außerdem habe ich viele Einblicke in andere Wissenschaftsdisziplinen bekommen. Vor allem nehme ich aber jede Menge Inspiration und gute Ratschläge mit.

          Es ist genauso schade wie verständlich, dass man nur ein einziges Mal im Leben vollständig an einem Lindauer Nobelpreisträgertreffen teilnehmen darf. Es sei denn, natürlich, man gewinnt einen Nobelpreis. Aus einer Vielzahl von Gründen wäre es weder möglich noch erstrebenswert, auf so etwas hinzuarbeiten, doch würde man sich einen Nobelpreis wünschen, so wäre Lindau sicher einer der besten Gründe dafür. Ernest Hemingway schrieb in seinem autobiographischen Roman „Paris - Ein Fest fürs Leben" das Folgende: „Wenn du das Glück hattest, als junger Mensch in Paris zu sein, dann trägst du die Stadt für den Rest deines Lebens in dir, wohin du auch gehen magst, denn Paris ist ein Fest fürs Leben.“

          Als große Paris-Liebhaberin kann ich dem nur recht geben. Aber bezogen auf das Leben als Wissenschaftler lässt sich festhalten, dass man das Paris in diesem Satz durchaus ersetzen könnte - durch eine kleine, aber besondere Stadt am Bodensee.

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