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Covid-19-Impfung : „Wir gehen langsam auf die Zielgerade zu“

Vierzig Impfstoffe, die vor einer Infektion mit Sars-CoV-2 schützen sollen, befinden sich bereits in der Klinik. Welche Kandidaten das Rennen machen, bestimmt nicht die Politik: Das können am Ende nur die Studiendaten zur Wirkung und den Nebenwirkungen zeigen. Gut im Rennen ist ein Kandidat der Firma Biontech in Mainz. Bild: Getty

Die europäische Arzneimittelbehörde EMA startet für den aussichtsreichsten Kandidaten des Unternehmens Biontech aus Mainz das Zulassungsverfahren als „rolling review“. Ein Gespräch mit Ugur Sahin, Firmenchef und Mediziner, über die Wirksamkeit, schnelle Entwicklungen und mutierende Viren.

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          Herr Sahin, im April haben Sie mit Ihrem Unternehmen Biontech vom Paul-Ehrlich-Institut „grünes Licht“ für die ersten klinischen Tests eines Covid-19-Impfstoffs erhalten. Wie steht es inzwischen?

          Sonja Kastilan

          Verantwortlich für das Ressort „Wissenschaft“ der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

          Wir sind in Phase III und gehen jetzt langsam auf die Zielgerade zu.

          Kürzlich hieß es, dass Sie einen Wirkstoff-Kandidaten doch einem anderen vorziehen. Wie viele waren es denn anfangs?

          Gestartet sind wir mit zwanzig Kandidaten, vier haben wir klinisch erprobt. Der Kandidat in Phase III erscheint sehr aussichtsreich.

          Wozu diese Vielfalt?

          Aus mehreren Gründen: Es handelt sich um einen neuen Erreger; wir wussten anfangs nicht, wie das Virus funktioniert, wie man es am besten inaktivieren kann. Deshalb haben wir verschiedene Bestandteile des Virus' für die unterschiedlichen Impfstoffkandidaten genutzt und in einer Vielzahl von Tests miteinander verglichen. Es geht darum, eine optimale Immunantwort in einer verträglichen Dosierung zu erhalten. Schließlich kristallisierte sich heraus, dass zwei Ansätze richtig waren.

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