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Alphabetisierung geplant : Wer liest, treibt sein Gehirn an

  • -Aktualisiert am

Wer liest, bildet sich – und er treibt die neuronalen Netzwerke im Gehirn regelrecht zu Höchstleistungen an. Bild: Nick Taylor

Wer liest, bildet sich – und treibt die neuronalen Netzwerke im Gehirn zu Höchstleistungen an. Lesen kann aber noch mehr.

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          In Deutschland nehmen 6,2 Millionen Erwachsene nicht vollständig am beruflichen, gesellschaftlichen und politischen Leben teil. Der Grund: Sie können nicht ausreichend lesen und schreiben. Das hat die aktuelle Grundbildungsstudie Leo-2018 der Universität Hamburg gezeigt. Für die Hälfte dieser Menschen ist Deutsch die Muttersprache – also rund 3 Millionen Menschen.

          Weltweit ist das Problem noch größer. Denn international gesehen, ist jeder Fünfte nicht oder nur bedingt in der Lage, kurze Texte selbst zu verfassen oder den Inhalt eines kurzen gedruckten Textes zu verstehen. Diese Menschen besitzen eine geringe Literalität. Lesen und Schreiben stellen sie vor Probleme, denn beide Kulturtechniken müssen durch Unterricht vermittelt werden. Sie werden nicht durch Beobachtung und Nachahmung erlernt wie das Sprechen, sondern durch Übung.

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