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Erfolg im Beruf : Pickel tun gut

Pickel sind ein leidiges Thema – gerade in der Teeniezeit. In den Vereinigten Staaten führen diese aber auch dazu, dass Heranwachsende mehr lernen. Bild: Picture-Alliance

Millionen Jugendliche auf der Welt teilen ein Schicksal: Sie haben unreine Haut. Das macht schlechte Laune, steigert aber die Chancen auf beruflichen Erfolg.

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          Eine gute Sache haben Pickel ja – vor ihnen sind alle Menschen gleich. Sie unterscheiden nicht zwischen Männern und Frauen, interessieren sich nicht für die Hautfarbe und auch nicht für den Kontostand. Sicher, wenn Mutter und Vater Akne hatten, ist das Risiko vielleicht etwas höher, dass auch die Kinder eine Zeitlang wie ein Streuselkuchen aussehen. Und vielleicht kann man sich mit Geld die tollsten Ärzte und Kosmetiker leisten, die neueste Laserbehandlung ausprobieren oder die allerbeste Creme. Doch im Grunde gilt für alle Kinder auf dem Planeten dasselbe: Mit der Pubertät droht die schlechte Haut.

          Maja Brankovic
          Redakteurin in der Wirtschaft der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung, zuständig für „Der Volkswirt“.

          Die Zahlen könnten kaum drastischer sein. Zwei von drei Menschen leiden im Alter zwischen 15 und 19 Jahren unter Akne. Ärzte und Statistiker gehen von weltweit 645 Millionen Betroffenen aus. Obwohl niemand ein potentes Mittel gegen diese Volkskrankheit gefunden hat, verdienen sich Pharma- und Kosmetikkonzerne ein goldenes Näschen daran. Allein auf dem amerikanischen Markt setzten sie 2017 mit Gesichtswassern, Reinigungslotionen, Tinkturen und Cremes drei Milliarden Dollar um.

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