Riskantes Krebsmedikament : Um ein Haar ein Medizinskandal

Das Krebsmittel Paclitaxel ist auch in der Gefäßmedizin beliebt. Doch wie sicher sind Stents und Ballons in Beinadern, über die das Medikament in den Kreislauf gelangt?
Das Krebsmittel Paclitaxel erfreut sich auch in der Gefäßmedizin großer Beliebtheit. Denn Ballonkatheter und Gefäßstützen (Stents), die dieses Zytostatikum freisetzen, haben sich bei der Behandlung von schweren Verengungen der Beinschlagadern enorm bewährt. So verringern sie das Risiko, dass der mechanisch geöffnete Engpass schon bald wieder zugeht. Eine Untersuchung griechischer Ärzte, die 28 Therapiestudien mit zusammen 4663 Teilnehmern in einer Metaanalyse ausgewertet haben, nährt nun Zweifel an der Sicherheit von Paclitaxel freisetzenden Materialien in der Gefäßmedizin.





