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Tipps gegen den Kater : Mettbrötchen, Miso-Suppe oder Ölsardinen

Hilft gegen den dicken Kopf am nächsten Tag: Ölsardinen Bild: Lucas Wahl

Das alte Jahr endet im Rausch – das neue beginnt mit einem Kater. Auch nach der anstehenden Silvesternacht wird mancher mit den Folgen der Partynacht zu kämpfen haben. Wir hätten da ein paar Tipps.

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          Ein bisschen Vorsorge kann nicht schaden. Und irgendwie ist es ja auch typisch deutsch, schon vor der großen Silvestersause über den möglichen Kater am Neujahrsmorgen nachzudenken – und darüber, wie man ihn wieder los wird. Etwas Vorsicht bei der Wahl der Gegenmittel ist allerdings schon geboten. Schließlich will man die Sache ja auch nicht schlimmer machen, als sie ohnehin schon ist. Der in der Mongolei verbreitete Brauch, die Folgen exzessiven Alkoholgenusses mit der landestypischen Version der „Bloody Mary“ zu bekämpfen, scheidet deshalb wohl aus: Dieser blutrote Drink besteht nämlich aus würzigem Tomatensaft und einem sauer eingelegten Ziegenauge – und dürfte hierzulande auch den hartgesottensten Trinker am Morgen danach niederstrecken.

          Peter Badenhop

          Blattmacher in der Rhein-Main-Zeitung.

          Bleiben wir also bei den mehr oder weniger bewährten Rezepten für den in wenigen Tagen anstehenden Jahreswechsel und seine ungewollten Nachwirkungen. Dazu zunächst eine kurze Klarstellung. Der Mythos von den 10.000 Gehirnzellen, die jeder Vollrausch fordert, ist genau das: ein Mythos. Die seriöse Wissenschaft ist sich einig, dass die durch starken Alkoholkonsum hervorgerufenen vielfältigen Ausfallerscheinungen eher auf eine gestörte Kommunikation zwischen den Zellen hindeuten als auf deren Tod.

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