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Technik für Allergiker : Sag mir, wo die Pollen sind

  • -Aktualisiert am

Fichten verbreiten massenweise Pollen, für Allergiker sind die aber meist harmlos. Bild: dpa

Der Pollenflug wird mit uralten Methoden gemessen, die Prognosen sind für Allergiker nutzlos. Ein Messsystem mit künstlicher Intelligenz könnte das ändern.

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          Wer an Heuschnupfen leidet, hat es dieses Jahr besonders schwer. Allergikern setzen nicht nur die vielen Pollen zu, die aktuell durch die Luft schwirren: Sie ernten empörte Blicke an der Supermarktkasse, bei jeder Niesattacke hasten die Menschen beiseite. Jeder, der schnieft und hustet, ist sofort verdächtig, das Virus in sich zu tragen. Nach der sozialen Distanz folgt für Allergiker die soziale Ächtung.

          Exakte Pollenflugvorhersagen wären für Geplagte hilfreich, bislang aber wird die Pollenbelastung nur vage geschätzt. Echtzeitdaten, wie man sie von der Wettervorhersage kennt, existieren nicht. Eine Vielzahl von Apps gaukelt sichere Prognosen vor, doch deren Trefferquote ist erschreckend schlecht und oft nicht viel besser als ein Münzwurf. Die tatsächliche Pollenmessung hinkt Tage hinterher und wird mühsam von Hand abgelesen – niemand weiß, was draußen gerade wirklich herumfliegt.

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