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Streit um Impfpflicht : Die Masern-Mythen

  • -Aktualisiert am

Masernviren unter dem Mikroskop Bild: Picture-Alliance

Fachleute lehnen eine Impfpflicht ab. Sie setzen auf Aufklärung, weil über die Krankheit viel Falsches verbreitet wird.

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          Gesundheitsminister Jens Spahn will eine Impfpflicht gegen Masern. Er aber halte nichts davon, sagt Alexander Kekulé, Chef-Virologe am Uniklinikum in Halle. „Impfgegner werden sich davon nicht überzeugen lassen. Wir sollten lieber mehr Zeit investieren, um endlich die Masern-Mythen auszurotten.“

          Mit dem Masernvirus steckt man sich über Tröpfchen beim Sprechen, Husten, Niesen oder durch Sekrete aus Nase oder Rachen an. Meist dauert es zwei Wochen, bis Fieber und Ausschlag mit bräunlich-rosa Flecken auftreten. Das Virus legt das Immunsystem lahm, so entzünden sich bei manchen Menschen Lunge oder Mittelohr, in Studien sind das zwischen 6 und 8 von 100 Betroffenen.

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