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Sars-CoV-2-Viren haften auf der Oberfläche von Zellen.

Virus-Variante B.1.1.7 : Tödlich, tödlicher, doch nicht am tödlichsten?

Ist die Coronavirus-Variante B.1.1.7 nicht so gefährlich wie gedacht? Das sollen zwei britische Studien belegen. Tun sie aber nicht. Als Zeugnis für „Übertreibungen“ taugen sie kaum, wie die genaue Lektüre zeigt.
Wie weit geht die heilende Wirkung der Wälder? Auf Usedom kann man dies nun in Europas erstem Heilwald austesten.

Mein Freund der Baum : Wahlmedizin

Auf Usedom gibt es nun Europas ersten Heilwald. Was das medizinisch heißt, bleibt umstritten. Zur anstehenden Bundestagswahl scheint dennoch klar: Wir sollten uns in die Wälder begeben. Eine Glosse.
Londoner Glückseligkeit nach den weiteren Reduzierungen der Kontakteinschränkungen ab Ende März.

Herdenimmunität in England? : Ein Floh im Ohr der Pandemiemüden

Der 9. April gilt einigen Briten schon als der Tag, an dem das Virus endgültig einknickt: Bevölkerungsschutz erreicht. So sieht es ein Londoner Modellierer, und die Kollegen staunen.
Der F.A.Z. Wissen Podcast mit Joachim Müller-Jung und Sibylle Anderl 36:35

F.A.Z. Wissen – der Podcast : Kann das Virus die Impferfolge torpedieren?

Sars-CoV-2 ist auf der Flucht vor den Antikörpern, die uns nach der Impfung schützen sollen. Wie lässt sich das verhindern, und welche Impfstoffe sind betroffen? Wir besprechen aktuelle Studien, die sich mit möglichen Abwehrstrategien beschäftigen.

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  • Bleiben Impfstoffe wirksam? : Schlupflöcher für Mutanten

    Je genauer die neuen Virus-Varianten untersucht werden, um so mehr wachsen die Bedenken: Sollten sie etwa die Immunabwehr unterlaufen können? Eine neue Studie deckt schwächelnde Antikörper nach mRNA-Impfungen auf.
  • Reserviert? Viele, die die Corona-Impfung derzeit noch kritisch sehen, sind unsicher – nicht impfskeptisch.

    DFG-Experten zu Corona-Impfung : Mehr wissen, informiert entscheiden

    Der Vorwurf, die Pandemie-Politik agiere ohne ausreichende wissenschaftliche Evidenz, lässt sich leicht widerlegen. Die unabhängige Forschung zur Corona-Impfung zeigt beispielhaft, welche Aussagen schon sicher getroffen werden können. Das ist alles andere als zu wenig. Ein Gastbeitrag.
  • Die Grundversorgung mit Vitamin-D-Vorläufern aus Nahrungsmitteln ist bei vorerkrankten Menschen oft dürftig.

    Vitamin-D-Therapie : Mit Licht und Fisch gegen Corona

    Ein Aufruf und immer mehr Studien plädieren für Vitamin D als Covid-19-Prophylaxe. Die klinische Evidenz ist dünn, doch was heißt das?
  • Angehörige von Corona-Patienten stehen am 18. Januar in Manaus in einer Schlange, um Sauerstoffflaschen auffüllen zu lassen.

    Brasilianische Corona-Mutante : Sauerstoffmangel und eine neue Virus-Variante

    Ein Sauerstoffengpass hat das brasilianische Gesundheitswesen zum Kollabieren gebracht. Zudem breitet sich eine neue, hochansteckende Mutante des Coronavirus aus. Sie ist möglicherweise auch für bereits Immunisierte gefährlich.
  • Illustration eines permanenten Schrittmacher-Implantats

    Risiko Herzmuskelschwäche : Nächtliche Elektroschocks als Lebensretter

    Bei einer Herzmuskelschwäche wird vielen Erkrankten ein Defibrillator implantiert. Das hilft aber nicht allen Patienten. Eine Studie zeigt nun, dass die nächtliche Atemfrequenz für einen Therapieerfolg ausschlaggebend sein könnte.
  • Ganz schön neblig: Der Covid-19-Impfstoff muss in Spezialkühlschränken aufbewahrt werden bei mehr als eisigen Temperaturen.

    Corona-Impfung : Was man über mögliche Nebenwirkungen weiß

    In Deutschland wird gegen Covid-19 geimpft. Die Impfstoffe sind neu und vielen nicht geheuer, sie fürchten gar Langzeitfolgen. Dabei ist über unerwünschte Begleiterscheinungen der Spritze schon viel bekannt.
  • Oberfläche des Sars-CoV-2-Erregers in einer Simulation mit den Spike-Proteinen (“Stacheln“), in denen Mutationen und damit die molekulare Struktur besonders aufmerksam verfolgt werden müssen.

    Fallzahlen treiben Mutationen : Das Risiko der Evolution

    Zufall und Notwendigkeit: Hohe Fallzahlen begünstigen Mutationen des Pandemie-Erregers – und damit ist er auch immer schwerer auszurechnen.
  • Auf die Familie der Krokodile kann man sich evolutionsbiologisch verlassen: Seit Millionen von Jahren hat sich bei ihnen relativ wenig getan.

    Evolutionsbiologie : Krokomutanten

    Wir hatten durchaus Hoffnung in Sars-CoV-2: neben allen schlechten Eigenschaften schien es immerhin wenig mutationsfreudig. Jetzt wissen wir es besser – und schauen wehmütig auf die Krokodile.
  • Erst waren Coronatests knapp, dann ließen sich auch Reiserückkehrer checken. Das beeinflusst die Zahl der Neuinfektionen.

    Irritierende Corona-Statistik : Verzerrte Zahlen

    Um die Zahl der Corona-Neuinfektion realistisch einzuschätzen, müsste man auch wissen, warum sich die Menschen auf das Virus testen lassen. Doch das wird nicht erhoben.
  • Verkannte Expertise : Die Stunde der Praktiker

    Die Corona-Pandemie ist auch eine Krise medizinischer Expertise. Virologen erklären den Erreger, Epidemiologen sammeln Daten, Physiker simulieren die Entwicklung – aber wer rettet uns eigentlich das Leben?
  • Von Sars-Cov-2 liegen rund 300.000 Genome vor. Hier sind knapp 4000 Fälle in Stammbäumen chronologisch arrangiert, die bunt Altersgruppen (rechts) oder Regionen herausstellen.

    Corona-Varianten auf der Spur : Achtung, Mutanten!

    Seit einem Jahr wird Sars-CoV-2 beobachtet. Die Welt sammelt Genomdaten und protokolliert alle Veränderungen. Doch was bedeuten sie?
  • Mediziner und Pfleger versorgen einen an Covid-19 erkrankten Patienten in einem Zimmer des besonders geschützten Teils der Intensivstation des Universitätsklinikums Greifswald.

    Immunsystem : Was die Pandemie mit Krebs verbindet

    Vier von fünf schwerkranken Covid-19-Patienten zeigen alle Merkmale einer gefährlichen Sepsis. Ihr Immunsystem läuft Amok, weniger das Virus. Daraus ist viel für die Zukunft mit tödlichen Infekten abzuleiten.
  • Scharfer Lockdown

    Ist das noch Politik? : Lockdown ist kein Hexenwerk

    Pandemiepolitiker flüchten sich in rhetorische Verlegenheitsdiplomatie, statt klar zu kommunizieren. Nicht die einzige Halbherzigkeit.
  • Upcycling: Janine Hoffmann hat am Institut für Lebensmittelchemie der Gießener Universität eine nachhaltige Beerenreste-Limonade entwickelt.

    Lebensmittel-Recycling : Limonade aus Beerenresten

    Auch aus den Schalen und Kernen einer Beere lässt sich noch ein Getränk herstellen, hat eine Chemikerin der Uni Gießen herausgefunden. Ermöglicht hat dies ein essbarer Pilz.
  • Studien zu Corona-Variante : Zweifel an der Mutationsgefahr aus England

    Aggressiver oder nicht – über die zusätzlichen Risiken, die von der Corona-Viruslinie B 1.1.7 ausgehen, wird viel spekuliert. Nach weiteren Studien gibt es inzwischen einen Streit unter Londoner Forschern.