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Kampf gegen Covid-19 : Ein Corona-Impfstoff zum Einatmen

Impfampullen mit BioNtech Impfstoff stehen zur Impfung bereit. Bild: dpa

Die Infektionszahlen sind so hoch wie nie, nun sollen Auffrischimpfungen die Pandemie in Schach halten. Warum es ohne Booster keinen dauerhaften Impfschutz geben kann und wir trotzdem neue Impfstoffe brauchen können, erklärt der Immunologe Reinhold Förster im Gespräch.

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          Professor Förster, gerade hat der Leiter der Ständigen Impfkommission in einer Talkshow angekündigt, dass sie nun doch Booster-Impfungen für alle Bürger über 18 Jahren empfehlen wollen. Was halten Sie davon?

          Johanna Kuroczik
          Redakteurin im Ressort „Wissenschaft“ der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

          Die meisten Menschen hierzulande wurden im Frühsommer gegen Covid-19 geimpft, also ist damit zu rechnen, dass viele jetzt aus dem Impfschutz heraus laufen. Deswegen ist die Booster-Immunisierung so wichtig und es ist gut, dass die STIKO nun verkündet hat, Auffrischimpfungen allen zur Verfügung zu stellen. Tatsächlich war die Regelung bisher so, dass die STIKO Booster erst ab 70 Jahren empfohlen hat. Doch die Corona-Impfverordnung besagt schon seit Ende September klar, dass jedem die Immunisierung zusteht, wenn sie etwa ein halbes Jahr zurückliegt. Das ist aber zu den Hausärzten nicht durchgedrungen. Bei uns melden sich immer wieder Menschen, die berichten, dass ihr Hausarzt die Booster-Impfung abgelehnt hat. Das ist falsch.

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