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Big Data in der Medizin : Fragen Sie Ihren Arzt oder den Computer

  • -Aktualisiert am

Genanalyse als Werkzeug der Krebstherapie: Mutationen in der Abfolge der DNA-Bausteine (hier blau, rot, gelb und grün dargestellt) liefern Hinweise für maßgeschneiderte Medikamente. Bild: Science Photo Library

Sinnvoll miteinander verknüpfte Daten können Diagnosen erheblich verbessern: Der Datenpool ermöglicht etwa eine neue Sichtweise auf Krebs. Jetzt müssen Ärzte ihren Patienten nur noch die Skepsis nehmen.

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          Erst erklingt eine optimistisch stimmende Melodie, doch dann sagt eine Frauenstimme: „Die Art und Weise, mit der die Welt an das Thema Gesundheit herangeht, funktioniert nicht.“ So beginnt ein Marketingvideo des amerikanischen IBM-Konzerns für sein System Watson, das – natürlich, sonst wäre es ja keine Werbung – Lösungen für das Problem bereithält.

          Watson, ein mit Künstlicher Intelligenz und maschinellem Lernen arbeitendes System, soll Ärzten dabei assistieren, die bestmögliche Therapie für ihre Patienten zu finden. Zunächst vor allem für die, die an Krebs leiden. Dazu gleicht der digitale Helfer alle verfügbaren Patientendaten mit Behandlungsleitlinien, wissenschaftlicher Literatur, Krankheitsverläufen anderer Patienten und klinischen Studien ab. Heraus kommt eine individuelle Behandlungsempfehlung, der sich ein Arzt anschließen kann. Oder auch nicht.

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