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Lästige Sehschwäche : Wie Tageslicht vor Kurzsichtigkeit schützt

  • -Aktualisiert am

Auch das lange Starren auf das Smartphone mit einem geringeren Abstand als 30 Zentimeter ist schlecht für die Augen Bild: Getty

Kurzsichtigkeit ist eine Epidemie, Ärzte sorgen sich vor allem um Folgekrankheiten. Und Studien zeigen: Eltern haben recht, wenn sie ihre Kinder davor warnen, im Dunkeln zu lesen.

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          Kurzsichtigkeit ist nicht nur lästig, sondern auch gefährlich: Davor warnten vor kurzem Augenärzte auf einem Kongress in Düsseldorf. Kurzsichtige bekommen öfter Folgekrankheiten am Auge und haben damit ein hohes Risiko, immer schlechter zu sehen oder fast blind zu werden. „Wird die Störung nicht rechtzeitig erkannt und behandelt, kann auch eine Brille das Sehen nicht mehr bessern“, sagt Joachim Wachtlin, Chef-Augenarzt am Sankt-Gertrauden-Krankenhaus in Berlin. Das ist vor allem vor dem Hintergrund einer weiter steil ansteigenden Zahl von kurzsichtigen Menschen besonders problematisch.

          Zahl von stark Kurzsichtigen steigt

          Weltweit gelten heute schon 1,5 Milliarden Menschen als kurzsichtig, wie in einem Übersichtsartikel in „Eye“ schon vor Jahren berichtet worden war. Im Jahr 2050 sollen es fünf Milliarden sein – praktisch die Hälfte der Weltbevölkerung. In Europa ist schon heute fast jeder zweite Fünfundzwanzigjährige betroffen. Vor allem die Zahl der stark Kurzisichtigen nimmt rapide zu, wie auch eine Forschergruppe in einer Publikation zu den globalen Trends vor zwei Jahren in der Zeitschrift „Ophtalmology“ feststellte.

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