https://www.faz.net/-gwz-o940

Krankheiten : Auf dem Weg zu einem Impfstoff gegen Ebola

  • Aktualisiert am

Im Umgang mit Ebola ist höchste Vorsicht geboten Bild: AP

Nachdem amerikanische Forscher Mäuse erfolgreich gegen den Ebola-Virus immunisiert haben, hoffen sie auf baldigen Erfolg beim Menschen.

          Nachdem amerikanische Forscher Mäuse erfolgreich gegen den Ebola-Virus immunisiert haben, hoffen sie auf baldigen Erfolg beim Menschen.

          Sina Bavari und ihr Team vom amerikanischen Army Medical Research Institute of Infectious Diseases veröffentlichten in den Proceedings der amerikanischen nationalen Akademie der Wissenschaften, wie sie Mäuse mit virus-ähnlichen Partikeln aus zwei Mantelproteinen von Ebola immunisierten. Diesen Partikeln fehlt das genetische Material für die Reproduktion und daher kann die Krankheit nicht ausbrechen. Trotzdem rufen sie eine Antwort des Immunsystems hervor.

          Zu 100 Prozent immun

          Das Immunsystem von Mäusen, denen die virus-ähnlichen Partikel injiziert wurden, sprang sofort an. Wenn diese Mäuse mit einem echten Virus konfrontiert wurden, waren sie zu 100 Prozent immun.

          Der neue Impfstoff könnte besser verträglich und sicherer sein als bislang bekannte, die auf inaktiv gemachten oder geschwächten Viren basieren. Außerdem kann an den geimpften Mäusen näher nachvollzogen werden, was genau sie gegen Ebola immun macht.

          Weitere Themen

          Bedrohte Fernreisende

          Monarchfalter : Bedrohte Fernreisende

          Wo das grüne Herz Amerikas schlägt: Monarchfalter pendeln zwischen Mexiko und den Vereinigten Staaten. Dabei legen sie Tausende von Kilometern zurück. Gerade geht es für sie ums Überleben.

          Topmeldungen

          Es ist das erste Mal, dass Emmanuel Macron einen G-7-Gipfel ausrichtet.

          G-7-Gipfel : Wer reden will, soll ruhig reden

          In Biarritz inszeniert Emmanuel Macron einen G-7-Gipfel voller Überraschungen. Er überrumpelt Trump und lässt den iranischen Außenminister einfliegen. Ganz offensichtlich hat der französische Präsident aus seinem Anfängerfehler gelernt.
          Die Union hat in Dresden die Kohle im Blick

          Union und Kohleausstieg : „Es gilt das, was vereinbart ist: 2038“

          Die Verunsicherung unter den Bergleuten war groß, als Bayerns Ministerpräsident Markus Söder jüngst einen Ausstieg aus der Kohle 2030 ins Spiel brachte. Annegret Kramp-Karrenbauer verspricht nun, am Kohle-Ausstiegstermin 2038 nicht mehr zu rütteln.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.