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Lebensmittel-Recycling : Limonade aus Beerenresten

Upcycling: Janine Hoffmann hat am Institut für Lebensmittelchemie der Gießener Universität eine nachhaltige Beerenreste-Limonade entwickelt. Bild: Vanessa Weigel

Auch aus den Schalen und Kernen einer Beere lässt sich noch ein Getränk herstellen, hat eine Chemikerin der Uni Gießen herausgefunden. Ermöglicht hat dies ein essbarer Pilz.

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          Aus Pflanzenabfall hat eine Studentin der Uni Gießen ein schmackhaftes Getränk fabriziert: In ihrer Masterarbeit zeigte die Lebensmittelchemikerin Janine Hoffmann, dass sich aus Johannisbeertrester Limonade herstellen lässt. Trester wird der Rückstand genannt, der beim Pressen von Saft entsteht.

          Sascha Zoske

          Blattmacher in der Rhein-Main-Zeitung.

          Er enthält vor allem Schalen, Fruchtfleisch, Kerne und Saftreste. Um daraus den Grundstoff für eine „nachhaltige“ Limonade zu machen, benutzte Hoffmann den essbaren Pilz Wolfiporia extensa (Poria cocos), der auch in der traditionellen chinesischen Medizin verwendet wird.

          Forschungsarbeit preisgekrönt

          Wie die Liebig-Universität schreibt, wird es so möglich, „die hochwertigen Rohstoffe der schwarzen Johannisbeere nahezu vollständig für die Ernährung zu nutzen“. Produziert wurde die Limonade in Kooperation mit dem Fruchtsaftbetrieb der Hochschule Geisenheim.

          Für ihre Arbeit erhielt Hoffmann den Forschungsförderpreis der Baumann-Gonser-Stiftung, verbunden mit 1200 Euro. Die Stiftung fördert Forschung und Lehre zur Früchteverwertung.

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