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Gesundheit : Eine bessere Impfung gegen Pocken

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Pocken sind seit 20 Jahren ausgerotttet, aber Terroristen drohen, die Erreger als Biowaffen einzusetzen. Amerikanische Forscher wollen mit abgeschwächten Impf-Erregern die Risiken der Impfung verringern.

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          Abgeschwächte Pockenerreger könnten die Impfung gegen die Krankheit weniger gefährlich machen. Eigentlich ist die Krankheit seit 20 Jahren ausgerottet, aber Terroristen aber Terroristen drohen, die Erreger als Biowaffen einzusetzen. Deshalb ordneten beispielsweise die Vereinigten Staaten Impfungen an. Diese gehen jedoch mit Risiken einher.

          Um vor einer Erkrankung mit den tödlichen Pocken zu schützen, spritzen Ärzte verwandte, aber nicht tödliche Impf-Viren. Diese Viren vermehren sich im Körper und regen das Immunsystem des Körpers an, die richtigen Stoffe gegen den gefährlichen Erreger zu produzieren.

          Nebenwirkungen heute wahrscheinlicher

          Diese Impf-Viren können jedoch Nebenwirkungen haben. Besonders, wenn das Immunsystem des Geimpften angeschlagen ist, vermehren sich die Viren mehr als geplant und schädigen den Körper. Die Forscher um Igor Belyakov am amerikanischen National Cancer Institute weisen darauf hin, daß heutzutage beispielsweise bei Aidskranken und Menschen unter Chemotherapie gegen Krebs die Immunsysteme sehr schwach sind. Anders als zu den Zeiten, als die Impfung entwickelt wurde.

          Also begaben sich die Forscher auf die Suche nach einem sichereren Impfstoff. Eine geschwächte Version des Impfvirus zeigte sich dabei als vielversprechend. Dieses Virus reproduziert sich nach der Impfung im Körper nicht mehr. Bei Tests an Mäusen zeigten sowohl der traditionelle als auch der abgeschwächte Impfstoff den gleichen Effekt und schützten vor der tödlichen Krankheit. Dabei waren die Nebenwirkungen bei dem abgeschwächten Virus deutlich geringer.

          Aus den Ergebnissen wollen die Mediziner einen abgeschwächten Impfstoff für Menschen entwickeln.

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