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Demenz-Risiko : Wer früh die Adern schont, behält länger klaren Kopf

  • -Aktualisiert am

Wenn die Erinnerung allmählich verblasst. Bild: Reuters

Stille Gefahr: Hoher Blutdruck wird oft nicht erkannt und unterschätzt. Dabei bereitet er den Boden für altersbedingte Leiden wie Herzinfarkte, Schlaganfälle und eine Demenz.

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          Hoher Blutdruck, Hypertonie, leistet etlichen Krankheiten Vorschub. Neben Schlaganfällen, Herzinfarkten und schmerzhaften Verengungen der Beinschlagadern zählt hierzu vor allem auch eine Demenz. Das Risiko eines geistigen Verfalls scheint insbesondere dann sehr hoch zu sein, wenn der Blutdruck bereits in jungen Jahren über der Norm liegt. In diese Richtung weisen zumindest die Ergebnisse einer neuen Studie, die auf den Daten einer umfassenden Bevölkerungsstudie in Großbritannien, der UK-Biobank, gründet.

          Ihren Fokus richteten Xianwen Shang von der University of Melbourne in Aus­tralien und seine Kollegen dabei auf jeweils rund 125.000 Personen mit und ohne Hypertonie, die zu Beginn der Messungen kein eingeschränktes Denkvermögen aufgewiesen hatten. Das Ergebnis: Im Verlauf von rund zwölf Jahren erhielten mehr als 4600 Personen die Diagnose Demenz. Bei knapp 1900 handelt es sich um eine Alzheimerkrankheit, bei rund 1020 um eine – auf Durchblutungsstörungen beruhende – vaskuläre Demenz und bei den Übrigen vermutlich, aber nicht genauer spezifiziert, um eine der beiden.

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