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Corona–Mutanten : Es wird voll im Genpool der Pandemie

Die Wissenschaft versucht das Coronavirus besser zu verstehen. (Symbolbild) Bild: Getty

Das Virus passt sich an, und es lässt dabei keine Gelegenheit aus – wie die Ausbreitung von sieben sehr ähnlichen neuen Sars-CoV-2-Varianten zeigt. Was entwickelt sich da noch unter dem Radar der Virologen?

          3 Min.

          Hängt das Ende der Pandemie trotz Impfung inzwischen am seidenen Faden? Diese Frage darf man sich stellen, wenn man den schnell anschwellenden Nachrichtenstrom über neu entstandene und sich schnell ausbreitende Varianten des Sars-CoV-2 genau verfolgt. Dabei ist eigentlich noch gar nichts entschieden.

          Joachim Müller-Jung

          Redakteur im Feuilleton, zuständig für das Ressort „Natur und Wissenschaft“.

          Sicher ist nur: Die Risiken steigen, darin sind sich Virologen und Epidemiologen einig. Denn die genetische Wandlung des Erregers läuft angesichts der über die Wintermonate gestiegenen Infektionszahlen auf Hochtouren. Doch wie groß die Gefahr etwa einer schweren dritten Corona-Welle in Deutschland wirklich ist, lässt sich wohl erst im März sicher sagen, wenn die bisher noch flickenteppichartig erhobenen Verbreitungsdaten eine solidere empirische Grundlage bekommen – wenn allerdings längst auch über Lockerungen von Corona-Maßnahmen entschieden sein wird.

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