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Corona-Pandemie : Der Kampf der Moleküle

Pest, Cholera und Pocken sind in Deutschland längst Geschichte. Ein neuartiges Coronavirus ist unsere jüngste Plage. Bild: Reuters

Das neuartige Coronavirus breitet sich zunehmend aus. Wenn es aber gelingt, die Infektionsrate abzubremsen, gewinnen Mediziner und Forscher mehr Zeit, um lebenswichtige Therapien zu finden – und zu erproben.

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          Zu Besonnenheit rief die Bundeskanzlerin auf und zu Entschlossenheit. Angela Merkel ist am Mittwoch zum ersten Mal mit dem Präsidenten des Berliner Robert-Koch-Instituts und dem Bundesgesundheitsminister vor die Kameras getreten, um sich zum Coronavirus zu äußern. Die Kanzlerin zeigte sich besonnen, entschlossen, auch ironisch; sie hatte auf eine Distanz von ein, zwei Metern zu den Fotografen bestanden und sah nun zu, wie die vor ihr sitzenden Medienvertreter sich dicht an dicht drängten und immer wieder mit der Hand ins Gesicht fassen. Was man ja nicht solle.

          Sonja Kastilan

          Verantwortlich für das Ressort „Wissenschaft“ der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

          Es ist eine der einfacheren Regeln, die derzeit zu beachten sind, gefolgt vom regelmäßigen, gründlichen Waschen der Hände. Die Lage wurde als „sehr dynamisch“ beschrieben, viele Fragen seien offen und die Epidemie hier erst am Anfang, weshalb aufgefordert wurde, Rat von Experten an- und Verantwortung wahrzunehmen. Also nicht nur Verbote abwarten und auf den Besuch von Großveranstaltungen verzichten. Die sind jetzt sowieso alle abgesagt.

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