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Langzeitfolgen von Covid-19 : Das Gehirn ist keine sichere Insel

  • -Aktualisiert am

Viele der „Neuro-Covid“-Opfer klagen über anhaltende Erschöpfung und Konzentrationsmangel. Bild: dpa

Sars-CoV-2 verursacht ein breites Spektrum an neurologischen Störungen, die zudem lange andauern können. Was heißt das: Mehr Seelenleiden, mehr Demenzen?

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          Zu Beginn der Pandemie waren Neurologen nicht weiter beunruhigt: Patienten berichteten über Kopfschmerzen und Schwindel, diffuse Beschwerden, die auch bei anderen Viruserkrankungen häufig sind. Heute sind mehr als vierzig neurologische Symptome bekannt, die im Zusammenhang mit Covid-19 stehen. Bis zu 50 Prozent der hospitalisierten Patienten leiden an mindestens einer neurologischen Auffälligkeit: Viele Patienten riechen und/oder schmecken nicht mehr, andere klagen über massive Muskel- oder Kopfschmerzen, bei manchen ist das Bewusstsein getrübt, und in seltenen Fällen erleiden Patienten gar Krampfanfälle oder einen Schlaganfall.

          „Das Hauptorgan ist die Lunge. Es gibt aber auch Fälle, wenn auch selten, wo neurologische Symptome im Vordergrund stehen und die Lunge kaum betroffen ist, und das altersunabhängig“, sagt der Neurologe Raimund Helbok von der Medizinischen Universität Innsbruck. Wegen der vielen neurologischen Facetten von Covid-19 sprechen Mediziner mittlerweile von „Neuro-Covid“.

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