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Menstruationsprobleme : Lösen Covid-19-Impfstoffe Störungen der Regelblutung aus?

Eine Frau bekommt ihre erste Corona-Schutzimpfung mit dem Impfstoff von Biontech/Pfizer verabreicht. Bild: dpa

Einige Frauen klagen nach der Corona-Impfung über Menstruationsprobleme. Bringen die Vakzine den Hormonhaushalt durcheinander oder ist das bloß ein Zufall? Was Studien zu den verfügbaren Daten sagen.

  • -Aktualisiert am
          6 Min.

          Im Internet ist zuletzt immer wieder von Menstruationsstörungen zu lesen, die im Zusammenhang mit der Corona-Impfung aufgetreten sein sollen. Die Anthropologin Kate Clancy von der Universität Illinois twitterte als eine der Ersten, sie habe ihre Periode früher und viel stärker als sonst bekommen. Ob es anderen auch so gehe? Die Resonanz war enorm. Hunderte Frauen twitterten zurück, sie hätten ebenfalls Menstruationsprobleme.

          Mittlerweile interessieren sich auch die Gesundheitsbehörden für das Thema. In Deutschland haben bisher mehr als 54 Millionen Personen mindestens eine Impfung erhalten. Wie viele davon Frauen sind, ist nicht bekannt. Dem Paul-Ehrlich-Institut wurde bis Ende Juli über 310 Frauen mit Zyklusstörungen im Zusammenhang mit der Impfung berichtet. Beschrieben wurden 368 Symptome. Am häufigsten nannten die Frauen eine verstärkte Regelblutung und Zwischenblutungen, daneben unregelmäßige, zu lange, zu kurze, zu späte oder gar keine Periode, ein zu langer oder zu kurzer Zyklus oder Blutungen nach der Menopause. Der Arzneimittelbehörde MHRA in Großbritannien wurden bis zur vierten Augustwoche 33.221 Meldungen mit verschiedensten Zyklusstörungen berichtet. Bisher wurden in dem Land 47 Millionen Dosen an Frauen verimpft.

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