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Biosicherheit künstlicher Viren : „Wir müssen die Risiken aushalten“

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Sicherheit hat oberste Priorität: Forscher im Hochsicherheitslabor. Aber wie sicher ist sicher?

Sicherheit hat oberste Priorität: Forscher im Hochsicherheitslabor. Aber wie sicher ist sicher? Bild: AP

Darf die Publikation von Forschung verhindert werden, weil sie für biologische Waffen verwendet werden könnte? Der Streit um künstlich erzeugte Vogelgrippe-Viren hat eine öffentliche Debatte provoziert. Drei deutsche Forscher nehmen Stellung.

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          I. Die Situation

          In den vergangenen Wochen ist kontrovers um die Publikation von Forschungsleistungen gerungen worden, die Modifikationen an H5N1 und H1N1 beschreiben. Die Forschungen der Gruppen um Ron Fouchier und Yoshihiro Kawaoka scheinen nach momentanem Kenntnisstand zu beschreiben, dass die Übertragbarkeit des Vogelgrippevirus unter bestimmten experimentellen Bedingungen auch von Säugetier zu Säugetier möglich ist. Diese Ergebnisse deuten an, dass auch eine effiziente Übertragung der Vogelgrippe von Mensch zu Mensch nicht ausgeschlossen werden kann. Die beiden Arbeiten wurden bei Science und Nature zur Publikation eingereicht. Ein Gutachten des National Science Advisory Board for Biosecurity (NSABB) empfahl, die Arbeiten von Fouchier und Kawaoka nicht im Detail zu veröffentlichen.

          Wie jüngst bekannt wurde, hat ein Expertengremium der Weltgesundheitsorganisation hat empfohlen, das Moratorium für alle Forschungen mit im Labor erschaffenen Vogelgrippeviren „um einige Monate“ zu verlängern. Die Öffentlichkeit solle zunächst vom Nutzen der Experimente mit diesen erstmals bei Säugetieren übertragbaren Influenzaerregern überzeugt werden und Biosicherheitsexperten überprüfen, welche Gefahren von weiteren Versuchen ausgehen könnten. Erst danach sollen zwei wissenschaftliche Artikel mit allen Details veröffentlicht werden, bei denen US-Biosicherheitsexperten zuvor eine Zensur empfohlen hatten, aus Sorge, Terroristen Baupläne für Biowaffen in die Hände zu spielen, heißt es in der Stellungnahme der WHO-Experten.

          Das NSABB ist ein US-amerikanisches Beratungsgremium, das in der Folge der Anthrax-Briefe in den USA 2005 gegründet wurde und das sich zum Ziel gesetzt hat, Forschungen wachsam, im Sinne eines möglichen Missbrauchs der Forschungen, zu begleiten. Nature und Science gehören zu den Zeitschriften, die sich im Frühjahr 2003 dazu verpflichtet hatten, Manuskripte mit sensiblen Informationen nicht zu veröffentlichen.

          Die Empfehlung des NSABB hat zu einer Kontroverse in der wissenschaftlichen Gemeinschaft und in der Öffentlichkeit geführt. Führende Influenzaforscher haben sich daraufhin zu einem 60-tägigen Forschungsmoratorium entschlossen, währenddessen die im Labor erzeugten Influenzaviren nicht weiter erforscht werden sollen. In dieser Zeit wollen NSABB und Herausgeber gemeinsam mit wichtigen wissenschaftlichen Meinungsführern und der Weltgesundheitsorganisation (WHO) das sog. Dual Use-Dilemma weiter diskutieren und beraten, in welcher Form, die Experimente der Fachöffentlichkeit zugänglich gemacht werden soll (wissenschaftliche Publikation mit detaillierten Methodenteil, Publikation ohne Methoden, Methoden nur für ausgewählte Wissenschaftler, etc.).

          Hintergrund Dual Use Dilemma

          Der Begriff Dual Use, also doppelte Verwendung, stammt aus der Zeit des Kalten Krieges und richtete sich auf Technologien und Forschungen, die sowohl im zivilen wie auch im militärischen Bereich Verwendung finden. Das klassische Verständnis des Dilemmas von Dual Use Gütern meint dabei die Ambivalenz der Bewertung von Material: ist das angereicherte Uran nun zur zivilen Nutzung der Kernkraft – oder zur Verwendung in atomaren Sprengkörpern? Werden die Fermenter oder Zentrifugen zur Produktion von Impfstoffen oder zur Herstellung von Biologischen Waffen verwendet.

          Neu an diesem Dual Use Dilemma ist, dass es sich nicht mehr nur auf die materialen Aspekte der doppelten Verwendung bezieht, sondern auf eine ‚abstrakte’ intellektuelle Forschungsleistung.

          Das agressive H5N1-Virus infiziert bislang vor allem Vögel. Sein Erbgut besteht aus acht DNA-Fragmenten (blau), auf denen elf Gene Platz finden. Impfstoffe richten sich gegen zwei seiner Oberflächenproteine: das Hämagglutinin (rot) und die Neuroaminidase (gelb)
          Das agressive H5N1-Virus infiziert bislang vor allem Vögel. Sein Erbgut besteht aus acht DNA-Fragmenten (blau), auf denen elf Gene Platz finden. Impfstoffe richten sich gegen zwei seiner Oberflächenproteine: das Hämagglutinin (rot) und die Neuroaminidase (gelb) : Bild: dpa


          II. Unsere Argumente

          1. Die Restriktion der Forschung schafft keine Sicherheit, sondern größere Unsicherheit

          Das Zurückhalten von Informationen über die Versuche zur Übertragbarkeit von Vogelgrippeviren erzeugt eine asymmetrische Situation, in der zwar viel über die Forschungen und deren Für und Wider diskutiert werden kann, aber die Fachkollegen nicht in der Lage sind, die tatsächliche Qualität der Forschungen mit ihren Aussagen nachvollziehen zu können. Dieses Vakuum wurde in den vergangenen Wochen durch journalistische Berichterstattung gefüllt, die zwar Meinungen berichtet und Positionen bezieht, doch denen das wesentliche Element fehlt, das die Qualität der Forschung sichert: die detaillierte, überprüfbare Publikation. Im Grunde wurde in den vergangenen Wochen in der wissenschaftlichen Gemeinschaft und in der Öffentlichkeit über etwas diskutiert, das überhaupt noch nicht nachvollzogen werden konnte. Diese Situation prädestiniert dazu, statt Fakten und wissenschaftlich fundierten Einschätzungen nun Vermutungen, Gerüchte und Vorstellungen zu diskutieren. Mit dieser Praktik macht man diejenigen, die vor einer Einschätzung die wissenschaftliche Grundlage prüfen wollen, aussageunfähig, mundtot.

          Die Restriktion der Publikation erzeugt also das Gegenteil von dem, was sie erreichen möchte: eine unsichere, von der wissenschaftlichen Einschätzung der Fachkollegen abgetrennte Situation, die mit journalistischen Diskussionen und Meinungen gefüllt wird. Potenziert wird diese Asymmetrie, wenn nur einige ausgewählte Wissenschaftler oder Gutachter diese Experimente nachvollziehen können und deren Empfehlungen einer nationalen Sicherheitsagenda folgen.

          2. Die Angst vor Terror zerstört das, worauf unsere wissenschaftliche Kultur gründet.

          Nämlich die detaillierte und wissenschaftsöffentliche Publikation  Mit der Restriktion von wissenschaftlicher Forschung beschädigt man eine jahrhundertealte, gut begründete Tradition von Wissenschaft: die detaillierte und wissenschaftsöffentliche Publikation der Forschung, die das Ziel hat, die Qualität und die Bedeutung der Forschung zu bemessen. Auch die scheinbar freiwillige Restriktion von Wissenschaftlern und wissenschaftlichen Zeitschriften birgt das Risiko, dass eine besondere Kultur zerstört wird.

          3. Forschung – Nutzen und Risiken im Kontext

          Nutzen von Forschung: internationales, interdisziplinäres Board
          Genau genommen können wir – aus den oben beschriebenen Gründen – keine Stellung nehmen zum Nutzen dieser Experimente zu H1N1 und H5N1: weil wir sie nicht kennen. Und nicht kennen können!

          Um Forschungen auf dem Gebiet der Gentechnik jedoch durchführen zu können, müssen generell verschiedene Gremien und Genehmigungsverfahren durchlaufen werden: das sind z.B. Gentechnik-, Ethik-, Tierversuchs- und Datenschutzauflagen. Forschungsvorhaben müssen gut begründet werden; sie müssen darstellen, welchen Wert sie für das Wissensgebiet erwarten lassen, wieso diese Ergebnisse nicht auf alternativen Wegen zu erreichen sind, etc. Dieses Vorgehen hat seine Berechtigung und führt im Nebeneffekt dazu, dass die Genehmigungen von gentechnischer Forschung Resultat von langwierigen Beratungen sind.

          Wir sehen außerdem, dass in diesem Konflikt verschiedene Forschungskulturen aufeinander treffen: zum einen eine Forschung mit ihren Wurzeln in Grundlagenforschung und Public Health, die vor allem den Wissensgewinn und den Vorteil der wissenschaftlichen Einsichten für die Pandemievorsorge sieht; zum anderen eine militärisch geprägte Forschungskultur, die auf mögliche Bedrohungen mit Restriktion, Geheimhaltung und asymmetrischer Kommunikation reagiert.

          Wir halten Restriktionen für einen zu kurz gegriffenen Reflex auf eine wahrgenommene Bedrohung und möchten diese filigrane Militarisierung des öffentlichen Forschungssektors verhindern.
          Wir plädieren ein von der direkten Forschungsbewilligung unabhängigem Gremium zu schaffen, das nah an den Wissenschaften ist und im Sinne eines intellektuellen Frühwarnsystems, Diskurse über die Extensionen von Forschung führen kann. Dieses Forum für Risikokommunikation sollte eingebunden sein in einen internationalen, interdisziplinären und intellektuellen Kontext, der nicht Ausdruck einer nationalen Sicherheitsagenda ist, sondern tatsächlich einen globalen Diskurs über globale Risiken führen kann.

          Hochpathogene Erreger können nicht ‚einfach entweichen’ (Biosafety) und sie können nicht ‚einfach entwendet’ (Biosecurity) werden: das Arbeiten in Laboren der Schutzstufe 3 und 4 schreibt physikalische, organisatorische und personelle Sicherheitsvorkehrungen vor, die auch unter Notfall-Bedingungen verhindern, dass Erreger in die Umwelt gelangen (Unterdruck in den Laboratorien, Schleusen, Schutzkleidung, etc.).
          Dennoch sind Laborunfälle, die pathogene Erreger in die Umgebung freisetzen, reale Befürchtungen – und deren Vermeidung Grundidee der unterschiedlichen Schutz- und Sicherheitsstufen, mit denen unterschiedlich pathogene Erreger in Laboren bearbeitet werden dürfen. Während die Anforderungen an die Laborsicherheit weltweit anerkannt sind, gibt es Unterschiede in den nationalen Ausgestaltungen der Sicherheitsqualität. Je nach epidemiologischer Lage können außerdem einzelne Erreger landesspezifisch in verschiedene Risikogruppen eingruppiert werden, z.B. je nach dem, ob auf dem Kontinent, in dem das Labor steht, ein bestimmter Erreger in der Natur vorkommt oder nicht.

          Eine Vereinheitlichung von Regularien zwischen verschiedenen Rechts- und Richtlinien und eine unabhängige Überprüfung der nationalen und internationalen Sicherheitsqualität würde helfen, einen besseren Eindruck von der tatsächlichen Gefährdung zu bekommen.

          Die sichere und überwachte Aufbewahrung von Grippeviren schützt vor Fehlern und Entnahmen.
          Die sichere und überwachte Aufbewahrung von Grippeviren schützt vor Fehlern und Entnahmen. : Bild: picture-alliance / dpa/dpaweb

          Das absichtliche Entwenden durch ausgebildetes, trainiertes, sach- und ortskundiges Personal ist ein Risiko, das in den vergangenen Jahren immer deutlicher wahrgenommen wird, wenn auch bislang, außer bei den Milzbrandanschlägen 2001, kein Fall bekannt wurde, in dem aus Sicherheitslaboren Krankheitserreger entwendet und zu bioterroristischen Zwecken missbraucht wurden. Allerdings führte die Angst vor einem solchen Szenario dazu, dass Mitarbeiter in Hochsicherheitslaboratorien sicherheitsüberwacht werden und in den USA auch psychologischen Tests unterzogen werden, deren Bestehen die Gefahr einer Kurzschlusshandlung minimieren soll.

          Es wäre sicherlich hilfreich, wenn die Öffentlichkeit mehr über das tatsächliche Arbeiten in Sicherheits- und Hochsicherheitslaboren wüsste. Dieses Wissen würde helfen, eine realistischere Vorstellung von diesem Arbeitsbereich und den getroffenen Sicherheitsmaßnahmen zu bekommen. Insgesamt wäre eine Demystifikation der Arbeit in Hochsicherheitslaboren sinnvoll.

          Die zugrundeliegende Rationale bei der Diskussion um Nutzen und Risiken von Forschung ist von einem „trade off“-Gedanken dominiert, dem wir nicht folgen möchten: wir denken, dass man Risiken und Nutzen nicht in dieser Weise miteinander verrechnen kann. Wir plädieren dafür, dass Nutzen riskiert und Risiken bewusst wahrgenommen werden. Wir plädieren für eine bewusste Debatte, die nicht reflexartig ein Risiko verbietet, sondern eine Gesellschaft so stärken kann, dass sie Risiken aushalten und von dem Nutzen profitieren kann.

          4. Publikation fördert Publikation: Qualität und Fortschritt

          Die detaillierte Publikation von wissenschaftlichen Ergebnissen hat zu einem hohen Qualitätsstandard und zum Fortschritt in den Wissenschaften geführt. Dabei beruht die Begutachtung durch Fachkollegen auf dem Prinzip, dass Wissenschaft überprüft, nachvollzogen und wiederholt werden kann. Unter dieser Voraussetzung ist es möglich, dass Forschungen verschiedener Wissenschaftler aufeinander aufbauen, sich aber auch widersprechen und zu Paradigmenwechsel führen können.
          Wir halten die detaillierte Publikation für ein zentrales Moment der wissenschaftlichen Kultur, das auch in diesem Fall unbedingt aufrechterhalten werden muss.

          Risiken der Publikation

          Das Hauptargument der Kritiker, dass man mit der Publikation dieser Forschungen die Idee zur kriminellen Nutzung erst aufbringe und zugleich den ‚Bauplan’ mitliefere, können wir nicht zustimmen. Während es viele gefährliche Experimente im sog. DIY-Bereich („do-it-yourself“) gibt, gehört die Fabrikation von gentechnisch modifizierten Viren sicher nicht zu dem Küchenbereich-Experimenten, sondern verlangt Ausbildung, große Erfahrung und eine anspruchsvolle Laborausrüstung. Wer dieses hat, braucht dann nicht die zur Publikation anstehenden Daten aus Science oder Nature, sondern kriminelle Energie, um Biowaffen herzustellen.

          Es ist möglich, dass Individuen, Gruppen oder Staaten dieses Wissen, diese Erfahrung und diese Ausrüstung missbrauchen – aber die Restriktion von wissenschaftlichen Publikationen kann diesen Missbrauch nicht verhindern. Im Gegenteil: sie nimmt einem Großteil der wissenschaftlichen Fachkollegen die Möglichkeit, die Forschung zu bewerten und einen verantwortungsvollen Umgang mit diesem Wissen in ihren Wirkungsbereichen zu kultivieren.

          5. Neue Formen der Öffentlichkeit

          Die Restriktion der Publikation ist ein Reflex, der dem Gutenberg-Zeitalter entstammt und der die neue Realität des Informationszeitalters nicht berücksichtigt. Neue Formen der Öffentlichkeit, sog. Social Media, gehören zur Alltagsrealität und bringen zum Ausdruck, dass es Geheimhaltung durch Restriktion und Kontrolle von Information kaum mehr geben kann.

          Die Verbreitung von Information und Wissen hat längst eine andere Dimension angenommen. Es wird in Zukunft darum gehen, die Verbreitung von Information und Wissen verantwortungsvoll aktiv mit zu gestalten (Risikokommunikation).

          III. Vision und Empfehlungen

          6. Das neue Dual Use-Dilemma: Die Informationsgrundlage der Wissenschaft fordert neue Konzepte in der Sicherheitspolitik

          Die Problematik und Ambivalenz der synthetischen Biologie geht über die aktuelle Debatte um die Forschungen am Vogelgrippevirus hinaus. Hier, wie auch an anderen Experimenten, zeigt sich, dass diese Forschungen nicht nur den neuen Gegebenheiten des Informationszeitalters unterliegen, sondern ihren Gegenstand in der Information selber haben. Dies ist ein neues Dual Use Dilemma, denn hier geht es nicht nur um den Aspekt, dass man physische Objekte in zivilen oder militärischen Kontexten verwenden und damit eine Bedrohung darstellen kann. Neu und besonders ist, dass man aufgrund der Information, z.B. im genetischen Code, in die Lage versetzt wird, dieses Wissen auch im übertragenen Sinne anzuwenden. Dieses wissensbasierte Dual Use entzieht sich im Gegensatz zum klassischen, materialbasierten Dual Use den konventionellen Konzepten der Sicherheitspolitik. Mit der Biowaffenkonvention (BWC), dem Ausfuhrverbot (BAFA), etc. ist dieser neuen Dimension von Biosecurity nicht beizukommen. Hier gilt es, in Zukunft noch einmal neu über Konzepte zur Sicherheitspolitik nachzudenken und internationale Vereinbarungen zu treffen.

          7. „Global Health Security Policy Board“

          In diesem Sinne plädieren wir für ein international, interdisziplinär und intellektuell besetztes Gremium, das in der Lage ist, sich diesen neuen Realitäten adäquat zu stellen und bereit ist, nachhaltige Diskurse zu führen, um neue Lösungen zu finden. Es steht für einen für einen internationalen, interdisziplinären und intellektuell nachhaltigen Diskurs.
          Diese Lösungen sollten nicht von den Interessen geprägt sein, nationale sicherheitspolitische Agenden durchzusetzen, sondern vielmehr den Blick öffnen, um neue Antworten auf globale Frage zu finden.


          Wir sollten uns diesen Diskurs gesellschaftlich leisten.

          Die Autoren des Manifests

          Dr. med. Dr. phil. Petra Dickmann ist Research Fellow an der London School of Economics and Political Science (LSE) und Autorin des Buchs „Biosecurity. Biomedizinisches Wissen zwischen Sicherheit und Gefährdung“, das im Dezember 2011 erschienen ist. Mit ihrer strategischen Kommunikationsberatung (dickmann risk communication) berät sie Industrie, internationale Organisationen und Forschungseinrichtungen zu Themen der Risikokommunikation und Health Security, u.a. die TTU Emerging Infections des Deutschen Zentrums Infektionsforschung.

          Professor Dr. med. Christian Drosten ist Professor für Virologie und Direktor des Instituts für Virologie an der Universität Bonn.

          Professor Dr. rer. nat. Stephan Becker ist Professor für Virologie und Direktor des Instituts für Virologie an der Philipps-Universität in Marburg. Das Institut betreibt eines der zwei Hochsicherheitslabore (BSL4) in Deutschland, in dem auch gentechnisch veränderte hochpathogene Viren untersucht werden. Er ist gleichzeitig Koordinator der Sektion Emerging Infections im Deutschen Zentrum für Infektionsforschung (DZIF).

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