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Personalisierte Medizin : Lassen sich Krankheiten mit Fitness-Armbändern abwenden?

  • -Aktualisiert am

Nützliche Helferlein: Mit der Pulsuhr ließ sich die Beschleunigung des Herzschlags als Folge einer gefährlichen Zecken-Borreliose identifizieren. Bild: Picture-Alliance

Pulsmessung, Schrittzähler – das alles können digitale Helfer am Handgelenk. Aber helfen sie auch bei der medizinischen Prävention? Eine amerikanische Big-Data-Studie liefert aussagekräftige Daten.

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          Die personalisierte Medizin stellt uns rosige Zeiten in Aussicht. So verheißt sie uns Therapien, die nicht nur zielgenau und schonend sind, sondern außerdem so zeitgerecht erfolgen, dass sie den Ausbruch von Krankheiten teilweise abwenden können. Versprochen wird uns eine Medizin, die uns gesund hält und nicht wartet, bis wir zu Leidenden mutieren. Aus heutiger Sicht scheint diese Sternstunde freilich noch in weiter Ferne zu liegen. Jedenfalls ist diese Art von personalisierter Medizin noch nicht im Alltag angekommen.

          Welches Potential sie indes auch heute schon besitzt, illustrieren die Ergebnisse einer Langzeitstudie an der Stanford-Universität. Die Teilnehmer, 109 Männer und Frauen mittleren Alters, waren mehrheitlich gesund. Viele von ihnen trugen allerdings ein erhöhtes Risiko für einen „Alterszucker“ oder waren bereits Diabetiker. Zu Beginn der Untersuchung erstellte das Stanford-Team von jedem Probanden eine Art biologischen Strichcode, bestehend aus etlichen gesundheitsrelevanten Parametern.

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