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Nachhaltige Ernährung : Am Pflanzenwesen soll die Welt genesen

Konjunktur für die Kürbisfarm? Bild: dpa

Wie viel bringt es der Umwelt, weniger Fleisch zu essen? Die geforderte Ernährungswende stößt vielen heftig auf, doch die ökologische Habenseite ist prall voll, wie neue Studien zeigen.

          Ist der Mensch bereit, auf Fleisch zu verzichten – ist es die Menschheit? Als der Weltklimarat IPCC vergangene Woche seinen Sonderbericht zur Landnutzung präsentierte, war es eine beliebte Provokation, den Standpunkt des Klimarates auf diese Position zuzuspitzen. Tatsächlich ist sie weder in dem Bericht selbst, noch war sie in der Pressekonferenz in Genf ein Thema. Fleischverzicht gehört nicht zu den zahlreichen Empfehlungen („Response Options“), die der IPCC in seiner gut tausendseitigen Metaanalyse zur Rolle der Land- und Forstwirtschaft in der Klimakrise auflistet.

          Joachim Müller-Jung

          Redakteur im Feuilleton, zuständig für das Ressort „Natur und Wissenschaft“.

          Gleichwohl rechneten die Wissenschaftler mit Blick auf die ökologische Integrität des Planeten vor, was es für den Klimaschutz bringt, wenn zur Agrar- und Energiewende auch eine Ernährungswende hinzukäme – wenn weniger Fleisch und mehr pflanzenbasierte Nahrung verzehrt würde. Jährlich Abermillionen Tonnen an Kohlendioxid- und Methan-Emissionen wären damit weltweit zu verhindern, genauer: Treibhausgase mit der Wirkung von 0,7 bis maximal acht Milliarden Tonnen Kohlendioxid – je nach Ernährungsvariante – allein bis zum Jahr 2050. Zum Vergleich: Deutschlands CO2-Emissionen pro Jahr liegen unter einer Milliarde Tonne.

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          Verschiedene vegane und vegetarische Fleischersatzprodukte liegen heute schon auf dem Teller. Und immer mehr kommen auf den deutschen Markt.

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