https://www.faz.net/-gwz-12vjb

Alzheimer-Forschung : Ansteckende Proteine

  • Aktualisiert am

Durch Färbung sichtbar gemachte Alzheimer-Plaques in einem Hirnrindenschnitt Bild: D.P.Agamanolis/Ohio State University

Fehlerhafte Proteine bilden die sogenannten Plaques, die bei der Alzheimer-Erkrankung zum Absterben von Gehirnzellen führen. Versuche an Mäusen schärfen nun den Verdacht, dass diese Proteine im Gehirn ansteckend wirken.

          1 Min.

          Die Anzeichen verdichten sich, dass die bei der Alzheimer-Krankheit - und möglicherweise bei anderen Hirnleiden - veränderten Nervenproteine ähnlich wie Prione "ansteckend" wirken und sich so im Gehirn ausbreiten.

          Forscher der Universität Basel und des Hertie-Instituts in Tübingen berichten in "Nature Cell Biology", dass die mutierten Tau-Proteine, die schädliche Fibrillenbündel in den Zellen bilden, nach einer Injektion in das Gehirn von Mäusen andere Taumoleküle veränderten und sich so ausbreiteten. Vor drei Jahren wurde gezeigt, dass sich auch schädliche Amyloidproteine nach der Injektion im Hirn vermehren können.

          Weitere Themen

          Die neue M-Klasse

          Soziologie der Schichtung : Die neue M-Klasse

          Die Mosse-Vorlesungen an der Berliner Humboldt-Universität widmen sich der Klassentheorie. Den Auftakt machte ein vielgefragter Aufsteiger der Soziologenzunft, Andreas Reckwitz aus Frankfurt an der Oder.

          Topmeldungen

          Verwaltungshochhaus vom Volkswagen-Werk in Wolfsburg (Archivbild)

          Musterklage : VW öffnet sich für Vergleich mit Diesel-Kunden

          Der Autohersteller beugt sich dem Druck des Gerichts, das auf einen Vergleich dringt. Der Prozess ist aber schon jetzt zäh für Volkswagen. Inzwischen erwartet der Konzern auch schlechtere Geschäftsaussichten.
          Entspannt im Alter: Damit der Ruhestand nicht zur Armutsfalle wird, soll die private Altersvorsorge reformiert werden – aber wie? (Symbolfoto)

          Geförderte Altersvorsorge : Riester-Reform statt Staatsfonds

          Im Koalitionsvertrag hat die Bundesregierung ein kostengünstiges Standardprodukt versprochen. In der CDU wächst die Sympathie für die Deutschland-Rente. Nun legt die Finanzbranche ein Gegenmodell vor. Die F.A.Z. hat es vorab.
          Hier haben fast alle Schüler einen Migrationshintergrund: Eingangsbereich der Spreewald-Grundschule in Berlin-Schöneberg

          Eine Lehrerin rechnet ab : Woran es der Berliner Bildungspolitik fehlt

          Kampf gegen Windmühlen: In ihrem Buch „Eine Lehrerin sieht Rot“ zeigt Doris Unzeitig, woran es der Berliner Bildungspolitik fehlt – und warum sie nach fünf Jahren an der Spreewald-Grundschule in Schöneberg das Handtuch warf.
          An der Stelle des Unglücks: Kerzen und Stofftiere erinnern an den Jugendlichen, der hier in der Münchener Innenstadt von einem Raser totgefahren wurde.

          Raserunfall in München : „Keine Hetzjagd“

          Eine Videoaufnahme von dem Raserunfall in München, bei dem ein Jugendlicher starb, soll die Polizei von Hetzjagd-Vorwürfen entlasten und den Vorsatz des Fahrers belegen. Die Staatsanwaltschaft sieht mehrere Mordmerkmale erfüllt.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.