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Afrikanische Schweinepest : Ein Zaun gegen die Seuche

  • -Aktualisiert am

Diese drei Wildschweine in Brandenburg haben es gut: Sie befinden sich Bild: dpa

Zwischen Deutschland und Polen ragt jetzt wieder ein Zaun auf. Drahtgeflecht soll an mehreren Stellen verhindern, dass Wildschweine die Afrikanische Schweinepest nach Westen tragen. Noch besser wäre ein Impfstoff, aber warum gibt es den nicht?

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          Es war nur eine Frage der Zeit, bis die Seuche zu uns überspringt“, sagt Konrad von Posern. Als Jäger in Sachsen beobachtet er das Geschehen mit großer Sorge. Von Osten her kamen infizierte Tiere der Grenze immer näher, trotzdem durfte ein Schutzzaun erst gebaut werden, als sich der erste Kadaver auf deutschem Boden fand. Das war im September vor einem Jahr, jetzt im Spätsommer wurde das Bollwerk vollendet: Entlang der Oder-Neiße-Grenze, auf 460 Kilometern von Usedom bis in die Lausitz, ragt zwischen Deutschland und Polen jetzt Drahtgeflecht auf. Das soll aufhalten, was eigentlich schon nicht mehr aufzuhalten ist.

          Aktuell listet das Friedrich-Loeffler-Institut, das Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit auf der Ostseeinsel Riems, insgesamt 2345 Wildschweine, die in Brandenburg und Sachsen an der Afrikanischen Schweinepest erkrankten, kurz ASP, die durch Asfiviren verursacht wird. Im sächsischen Teil der Lausitz, wenige Kilometer südlich von Bautzen, kommt die verheerende Tierseuche auch dem 540 Hektar großen Jagdrevier des Waldbesitzers Konrad von Posern gefährlich nah. Hält der rund ein Meter hohe Schutzzaun an der polnischen Grenze nicht, was man sich davon versprach? Landwirte und Jäger hegen Zweifel.

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