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Studie zu Long-Covid : Neue Hoffnung bei chronischer Erschöpfung

Mehr Frauen als Männer sind vom Chronischen Erschöpfungssyndrom betroffen. Bild: dpa

Kraftlos, schwindelig, alles schmerzt – das Chronische Erschöpfungssyndrom ist ein Post-Covid-Symptom, wie eine aktuelle Studie belegt. Bald schon könnte es Medikamente dagegen geben.

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          Viele Menschen fühlen sich noch Monate nach einer Covid-19-Infektion nicht gesund. Long-Covid betrifft mitunter auch jene, die nur mild erkrankt waren. Manche leiden unter chronischer Erschöpfung – sie können ihren Alltag nicht mehr bewältigen, leiden unter Schmerzen und Konzentrationsstörungen. Eine aktuelle Studie von einem Team der Berliner Charité um die Immunologin Carmen Scheibenbogen liefert nun neue Belege: Eine Covid-19-Infektion hängt mit krankhafter Erschöpfung zusammen.

          Johanna Kuroczik
          Redakteurin im Ressort „Wissenschaft“ der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

          „Die Studie zeigt an einer sehr gründlich untersuchten Patientengruppe, dass das Krankheitsbild ME/CFS zum Spektrum vom Post-Covid-Syndrom gehört“, sagt Scheibenbogen, die stellvertretende Direktorin des Instituts für
          Medizinische Immunologie. Zwar gebe es auch wenige andere Studienarbeiten, die dies beschreiben. „Doch wir haben die Patienten von unterschiedlichsten Ärzten, etwa der Neurologie oder Rheumatologie, genau untersuchen lassen. Nichts anderes kann die Symptome der Patienten erklären.“

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