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Livestream zum Nachhören : Unser Bewusstsein von Raum und Zeit

  • Aktualisiert am

Wie entsteht Bewusstsein in unseren Gehirnen und wie verändert es sich, wenn wir schlafen oder in eine Narkose versetzt werden? Den Vortrag von Professor Andreas K. Engel vom Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf gibt es hier zum Nachhören.

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          Das Gehirn des Menschen enthält über 100 Milliarden Nervenzellen, die durch 1 Billiarde Synapsen miteinander verbunden sind und pro Sekunde 10 Billiarden synaptische Informationseinheiten erzeugen. Wie entsteht dabei Bewusstsein und unsere Vorstellung von der Welt in der wir leben? Und wie verändert es sich, wenn das Gehirn sich in einem Schlafzustand befindet.

          Der Hamburger Hirnforscher Andreas K. Engel zeigte im FAZ.NET-Livestream auf, welche dynamischen Veränderungen in den Netzwerken des Gehirns dem Wechsel von Bewusstseinsinhalten im wachen Zustand und dem Bewusstseinsverlust in der Narkose zugrunde liegen. Eine wissenschaftliche Erklärung des Bewusstseins könnte laut Engel möglich sein, ist aber nicht allein von den Neurowissenschaften zu leisten.

          Professor Dr. med. Andreas K. Engel ist Hirnforscher  am Institut für Neurophysiologie der  Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf

          Prof. Dr. med. Andreas K. Engel studierte Medizin und Philosophie unter anderem  in München und Frankfurt. Bis 2000 war er am Max-Planck-Institut für Hirnforschung in Frankfurt tätig und leitete dort fünf Jahre als Heisenberg-Stipendiat der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) eine Nachwuchsgruppe. Im Jahr 2002 wurde er auf den Lehrstuhl für Neurophysiologie an das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf berufen.

          Zu seinen Forschungsschwerpunkten gehören die neuronalen Mechanismen von Wahrnehmung, Handlung, Aufmerksamkeit und Bewusstsein.

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