https://www.faz.net/aktuell/wissen/leben-gene/
Fünftausend mal größer als normale Bazillen: Zwei Zellen des Schwefelbakteriums Thiomargarita magnifica

Riesenbakterium : Der Brontosaurus der Bakterien

In den Mangroven Guadeloupes wurde ein Bakterium entdeckt, das man mit bloßem Auge sehen kann. Aber auch das Innenleben ist höchst ungewöhnlich.
Yanomami-Indianer folgen einer Patrouille des Umweltministeriums, die auf eine Goldmine im Yanomami-Territoium gestoßen waren.

Goldgräber gegen Yanomami : Wachsende Gewalt gegen Urwald-Indigene

Sie leben in den entlegensten Regionen, sie stehen unter besonderem Schutz. Ein neuer Bericht zeigt jedoch: Zehntausende Goldgräber im Amazonasgebiet machen das Leben der Yanomami zur Hölle.

„Jurassic World“ : Dinosaurier im Schnee

Im neusten Dino-Blockbuster lässt Hollywood die Urzeitriesen ordentlich frieren. Doch hören die Creature Designer durchaus auf die Wissenschaft.

Max-Planck-Gesellschaft : Ein Neuanfang in Jena

Der Fall Boivin zeigt, dass die Max-Planck-Gesellschaft mehr Mut zur Veränderung haben muss: weg von einer althergebrachten Direktorenherrlichkeit.

Fortpflanzungsstrategien : Erfolgreich ohne Sex

Kalifornische Stabheuschrecken vermehren sich per Jungfernzeugung. Für die genetische Vielfalt ist das schlecht. Warum verzichten diese Insekten trotzdem auf eine Paarung?
Pars pro Toto: Honigbienen stehen für ein Kardinalproblem.

Bienensterben : Ganz vorne im Krisenschwarm

Für die Bienen wird getrommelt, doch der Insektenschwund ist ungebremst. Dazu kommt jetzt auch noch eine Virusvariante.

Seite 4/33

  • Edmond Fischer (links im Bild) im Austausch mit Nachwuchswissenschaftlern auf der 64. Lindauer Nobelpreisträgertagung 2014.

    Zum Tod von Edmond Fischer : Das Mark des Stoffwechsels

    Die Entdeckung der Phosphorylierung war sein großer wissenschaftlicher Wurf, für den er 1992 den Medizin-Nobelpreis erhielt. Ende August ist Edmond H. Fischer, der älteste bis dato noch lebende Laureat, im Alter von 101 Jahren gestorben.
  • Olivgrüne Seeschlange im Great Barrier Reef

    Harmlose Verwechslung : Seeschlangen im Liebesrausch

    Immer wieder berichten Taucher, dass sie von Olivgrünen Seeschlangen verfolgt wurden. Forscher haben das Rätsel nun gelüftet. Das Verhalten beruht auf einem Irrtum.
  • Warum einem Reh hinterherrennen, wenn man sich auch auf einer Weide bedienen kann? Auch Canis lupus macht es sich  zuweilen lieber leicht.

    Wölfe in Deutschland : Gebührt dem Wolf noch Schutz?

    Der Wolf kehrt nach Deutschland zurück. Den Besitzern von Weidetieren bereitet das große Sorgen. Sie wollen die Bestände des Raubtiers, das heute nicht mehr gefährdet ist, endlich reguliert sehen.
  • Die letzten beiden Nördlichen Breitmaulnashörner werden im Wildreservat Ol Pejeta in Kenia rund um die Uhr von Rangern bewacht.

    Gefährdete Nashörner : Strahlendes Horn

    Der Kampf gegen Nashornwilderer ist teuer, aufwändig und gefährlich. Forscher versuchen nun in einem Pilotprojekt, die Tiere mit einem neuen Verfahren zu schützen.
  • Ist  für  Künstliche Intelligenz auch eine Studie nicht mehr als   eine Buchstabensuppe?

    KI und Plagiate : Warum Maschinen besser abschreiben

    Künstliche Intelligenz kann helfen, Plagiate zu entlarven oder sie noch raffinierter machen. Es droht ein Wettrüsten im maschinellen Abschreiben. Dabei könnten die Maschinen noch viel mehr: Forschung betreiben und Bücher schreiben.
  •  Schützenfisch auf der Jagd

    Schützenfische : Mit einem Wasserstrahl auf Fliegenjagd

    Schützenfische sind wahre Meisterschützen: Doch um eine Fliege mit einem Wasserstrahl zielgenau abschießen zu können, müssen die Fische den Rückstoß kompensieren.
  • Eine Biologin entnimmt im Kinderwunschzentrum Magdeburg eingefrorene Eizellen aus einem Lagerbehälter mit Stickstoff.

    Eizellen einfrieren lassen : Das gekühlte Glück

    Nur Vater, Mutter, Kind? Familien sind heute weitaus vielfältiger, denn auch Karrieren verlaufen dieser Tage weniger linear. Das befeuert das Geschäft mit der Fruchtbarkeit.
  • Nördliche Breitmaulnashörner : Noch sind es nur zwei

    Die beiden letzten Tiere leben in einem Reservat in Kenia. Dort stehen sie unter strenger Bewachung – und werden regelmäßig von ­Tierärzten besucht, die diesen Pflanzenfressern zu Nachwuchs verhelfen möchten.
  • Wieder da, aber selten gemischt mit Hund: Wolf, hier in einem Gehege in Sachsen.

    Neuer Hybridnachweis : Es steckt kaum Hund im deutschen Wolf

    In Deutschland haben sich kaum Hunde und Wölfe gepaart. Diese Furcht gab es beim Auswildern des Wolfes. Senckenberg-Wissenschaftler beschwichtigen nun gemeinsam mit einem europäischen Team und dank einer neuen Methode zur Erkennung von Wolf-Hund-Mischlingen.
  • Rotkehlchen sind schon lange ideale Tiermodelle für die Vogelzugforschung.

    Rätselhafter Vogelzug : Der sechste Sinn im Vogelauge

    Von der Evolution optimiert: Wie der innere Kompass der Zugvögel funktioniert, war lange ein Rätsel. Die Antwort liefert nun ein lichtempfindliches Eiweißmolekül.
  • Ein Gepard in der Kamerafalle

    Gepardenforschung in Namibia : Kontaktbörse am Katzenbaum

    Soziale Netzwerke bei Geparden: Alle 23 Kilometer suchen sie sich ein „Kommunikationszentrum“. Wie ein deutsch-namibisches Projekt damit eine Friedensstrategie zwischen Farmer und Raubkatzen entwickelte.
  • Gemeinsam stark in der Krise: Die Pandemie könnte Paarbeziehungen resilienter gemacht haben.

    Pandemiepsychologie : Wie Paare vom Virus profitiert haben könnten

    Psychologen behaupten, dass die Pandemie für Paare eine positive Wirkung gehabt haben könnte. Müssen wir uns jetzt also auf eine postpandemische Scheidungswelle einstellen?
  • Eine Narkose wäre hier heikel: Die Tierärztin des Münchner Tierparks behandelt einen Elefanten.

    Zum Gesetz für Tiermedizin : Zoos liefern keine Steaks

    Am Freitag beschließt der Bundestag die Novellierung des Arzneimittelgesetzes für Tiermedizin. Man hat offenbar vor allem die landwirtschaftlichen Nutztiere im Blick. Wildtiere und die Bewohner von Tierparks drohen vergessen zu werden.
  • Bienen mit ihrer Königin

    Impfschutz für Bienen : Schluckimpfung fürs Bienenvolk

    Pflanzenschutzmittel, aber auch Pilze, Bakterien und Viren machen den Bienen das Leben schwer. Mit einer speziellen Kost können sich die Insekten zumindest vor Krankheitserregern schützen.