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Keine Angst vor dem Einwanderer. Dieser Goldschakal wurde noch in seiner angestammten Heimat in Rumänien abgelichtet.

Goldschakale : Wilde Hunde auf der Balkan-Route

Auf dem Balkan, im Nahen Osten, in Indien und Südasien beheimatet, breitet sich der Goldschakal nach Mitteleuropa aus. Auch weil es hierzulande offenbar nicht mehr so kalt wird.

Giraffenforschung : Blauzüngige Grazien

Giraffen gehören zu unserem Bild der afrikanischen Savanne wie sonst nur noch Zebras oder Elefantengras. Dabei wurde lange übersehen, wie sehr die Tiere vom Aussterben bedroht sind.

Zebramangusten : Soziale Lektionen aggressiver Fremdgeher

Make love, not war? Wie sich weibliche Zebramangusten mit einer Kriegslist aggressiv für Führungsaufgaben empfehlen: Sie überfallen die Nachbarn und paaren sich mit ihnen.
Amphibien wie der vielerorts bedrohte Feuersalamander zählen zu den besonderen Herausforderungen der Genforscher, denn die Tiere besitzen mehr als dreißigmal so viele DNA-Bausteine wie der Mensch.

Schrumpfende Vielfalt : Gen-Archive für den Artenschutz

Im Erbgut von Tieren und Pflanzen stecken viele Informationen, die für ihr Überleben nützlich sein können. Bio-Initiativen forcieren neue Projekte zum Erhalt der biologischen Vielfalt.
Trockene Böden und Borkenkäfer machen den Nadelbäumen zunehmend zu schaffen

Pflanzenevolution : Wie Nadelbäume die Flora bereichern

Die Gewächse der Nacktsamer, zu denen Kiefern,Tannen und Zypressen zählen, waren in der Erdgeschichte immer wieder vom Aussterben bedroht. Konkurrenz machte ihnen vor allem die große Pflanzengruppe der Bedecktsamer.

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  • Massenaussterben : Fünfmal ging die Welt schon unter

    Seit 541 Millionen Jahren gibt es auf unserem Planeten eine diverse und komplexe Tierwelt. In dieser Zeit wuchs die biologische Vielfalt auf der Erde, doch einige Male ging es plötzlich steil bergab. Was ist da passiert?
  • Apidologie : Sag mir, wie die Bienen sind

    Sie gelten als die am besten erforschten Insekten überhaupt. Das stimmt aber allenfalls für eine einzige Bienen-Spezies. Viele andere Arten sind noch nicht einmal beschrieben.
  • Geraffen bilden mehrere Species: „Welcher Art gehörst Du denn an?“

    Giraffen im Genlabor : Zum Verwechseln ähnlich

    Giraffen galten trotz der unterschiedlichen Muster bislang als nur eine einzige Spezies. Eine Genanalyse zeigt nun, es gibt insgesamt vier Arten von ihnen. Der Befund hat weitreichende Folgen für die Tiere.
  • Schachbrettblume

    Shakespeares Botanik : Grünes Theater

    Für seine menschlichen Charaktere ist Shakespeare berühmt, für sein grünes Gespür feiern ihn die Botaniker. Der Großdichter hat in seinen Werken der Pflanzenwelt gehuldigt, wie diverse Ausstellungen zeigen.
  • Wie finden Vögel scheinbar problemlos ihren Weg in den Süden? Forscher haben es nun herausgefunden.

    Orientierungssinn : Was die Kompassnadel im Auge macht

    Wie der Magnetsinn genau funktioniert, war lange ein Rätsel. Jetzt hat man Moleküle im Auge aufgespürt, die vieles erklären - nur noch keine Antwort auf die Frage liefern, wieso viele Säuger wie wir anders ticken.
  • Der Border-Collie verhält sich zur Wurst wie der Mensch zu einem saftigen Versprechen.

    Hunde-Erziehung : Auf den Klang kommt es an

    Wie spricht man am besten mit einem Hund, so dass dieser versteht und tut, was Herrchen sagt? Entscheidend ist die Sprachmelodie.
  • Die Region zwischen Bühl und Rastatt ist ein wichtiges Anbaugebiet für Obst und Gemüse. Mehr als 400 Hektar Land sind dort inzwischen mit fluororganischen Verbindungen verseucht.

    Baden-Württemberg : Chemische Abfälle auf dem Acker

    In Mittelbaden ist der Boden weiträumig verseucht. Zwei Wasserwerke mussten schon vorübergehend abgestellt werden. Umweltschützer sprechen vom flächenmäßig größten Umweltskandal Deutschlands.
  • So elegant, so einfach: Die neue Erbgut-Schere

    Gentechnik : Mademoiselle C. und ihre Mikroben

    Durch eine Labor-Revolution zur Nobelpreiskandidatin: Was treibt Emmanuelle Charpentier an? Der Versuch einer Annäherung.
  • Flügelschnecke Limacina helicina

    Seltsamer Meeresbewohner: : Ein maritimer Schmetterling

    Die Flügelschnecke Limacina helicina bewegt sich im Wasser wie ein Vogel in der Luft. Ihre faszinierenden Fähigkeiten inspiriert auch die Erbauer von Miniaturdrohnen.
  • Böser Blick

    Horrorfilm vs. Realität : Hai-Melodien

    Angst vor Haien? Wissenschaftler führen einen möglichen Grund an - und er liegt nicht an den Raubtieren selbst. Wie Filmmusik die Wahrnehmung der Zuschauer beeinflusst.
  • Der Schnabelwal Echovenator sandersi jagte mit einer Hochsequenz-Echoortung.

    Ur-Delfin auf Echojagd : Jagen, wo kein Piepsen mehr zu hören ist

    Ausgeklügelte evolutionäre Entwicklungen schützen nicht immer vor dem Aussterben - und dennoch ähneln sie den Tieren von heute sehr. Der „Echo-Jäger“ hat den Ultraschall erfunden.
  • Gentechnik lässt Zahl steigen : Tierversuche: Aufschrei mit Ansage

    Die Gentechnik treibt die Zahl der Tierversuche weiter in die Höhe. Warum das keine moralische Kapitulation der Wissenschaft ist, sondern eine überfällige Erkenntnis dahinter steckt.
  • Die Röntgen-Mikrotomographie erlaubt eine genauere Untersuchung der Ameisen.

    Ameisen : Kreaturen wie im Fantasyfilm

    Waffe gegen Fressfeinde und Werkzeug zur Nahrungszubereitung: Diese Ameisengattung hat sich ein spektakuläres Outfit zugelegt, das ihr in vielen Situationen nutzt.
  • Entwicklungsstadien nach der Befruchtung einer Eizelle

    Eizell-Befruchtung : Hinfort mit der Männlichkeit

    Nach der Befruchtung werden die väterlichen Mitochondrien sofort entsorgt. Das schützt den Embryo – und hilft Forensikern bei der Suche nach vermissten Frauen.
  • Frisches Wasser strömt durch die Kiemenbögen in die Mundhöhle der Buntbarsche.

    Maulbrüter : Gut behütet im Fischmaul

    Mehr als 1500 Eier verstaut ein Buntbarsch-Weibchen in ihrer Mundhöhle, um den Nachwuchs zu schützen. Wie die Maulbrüter trotzdem frei atmen können.