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Amphibien wie der vielerorts bedrohte Feuersalamander zählen zu den besonderen Herausforderungen der Genforscher, denn die Tiere besitzen mehr als dreißigmal so viele DNA-Bausteine wie der Mensch.

Schrumpfende Vielfalt : Gen-Archive für den Artenschutz

Im Erbgut von Tieren und Pflanzen stecken viele Informationen, die für ihr Überleben nützlich sein können. Bio-Initiativen forcieren neue Projekte zum Erhalt der biologischen Vielfalt.
Trockene Böden und Borkenkäfer machen den Nadelbäumen zunehmend zu schaffen

Pflanzenevolution : Wie Nadelbäume die Flora bereichern

Die Gewächse der Nacktsamer, zu denen Kiefern,Tannen und Zypressen zählen, waren in der Erdgeschichte immer wieder vom Aussterben bedroht. Konkurrenz machte ihnen vor allem die große Pflanzengruppe der Bedecktsamer.
Junge Frauen lassen sich heute weniger unter Druck setzen, wenn es um das erste Mal geht.

Das erste Mal : Warum Jugendliche immer später Sex haben

Früher, härter, Generation Porno? Dass junge Menschen immer früher Sex haben, ist ein Vorurteil und hat mit der Realität nichts zu tun. Das Gegenteil ist der Fall. Woran liegt das?
Coronaviren kennen wir als genoppte Kugeln, die RNA in sich bergen. Hier im CRISPR/Cas-System dient RNA, pink, mit einem Protein, weiß, als Genschere am DNA-Strang, grün.

Nobelpreis-Verleihung : 2020, oder ein Jahr im Zeichen der RNA

Die Reise nach Stockholm fällt aus. In diesem Jahr ergattern Virologen und Mikrobiologen aber mehr als einen Nobelpreis, das sollten wir feiern. Und was Corona nebenbei mit CRISPR zu tun hat, erklärt die Nobelpreisträgerin Emmanuelle Charpentier.

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  • Ein Affe? Ein Luftballon!

    Woher kommt der Mensch? (4) : Lug und Trug - Triebfedern der Evolution

    Unsere Intelligenz lebt auch von der Lüge. Aber so wie es Versöhnung gibt, weil wir uns streiten, und Kooperation, weil wir egoistisch sind, so ist auf dem Mist der Lüge auch die schöne Blume des Mitleids gewachsen.
  • Raffinierte Fluchtstrategie : Ein Gecko fährt aus der Haut

    Manche Echsen verlieren bei Gefahr ihren Schwanz. Eine seltene Geckoart hat eine noch ungewöhnlichere Überlebensstrategie entwickelt: Das Reptil lässt buchstäblich die Hüllen fallen.
  • „Nicht zu menschlich“: Die biologische Vermischung von Mensch und Schwein ist eine Gratwanderung.

    Mischwesen aus der Retorte : Der Mensch im Schwein

    Menschliche Stammzellen im Schweineembryo: Was kalifornische Forscher nun erstmalig geschafft haben, ist nicht nur ethisch fragwürdig. Ein Kommentar.
  • Der Gender-Wurm : Er ist weiblich!

    Sie sind Weltreisende, hängen an Bojen und Schiffen, und ihr Geschlecht war, wie es Carl von Linné bestimmt hatte: männlich. Jetzt hat man den mehr als hundert Arten eine Geschlechtsumwandlung verpasst.
  • Blog | Der Platz für Tiere : Globuli gegen Glaubuli

    Von Nichts kommt nichts, sagen Gegner der Homöopathie. Ihre Anhänger hingegen schnauben verächtlich, wer heilt, hat Recht. Das letzte Wort ist noch nicht gesprochen.
  • Escherichia coli

    Bio-Design : Dieses Leben ist uns fremd

    Der Schöpfer hat längst Konkurrenz, und die holt jetzt mächtig auf: Chemiker haben in Bakterienkulturen das Lebensalphabet von vier auf sechs Buchstaben erweitert. Die Kunstkeime gedeihen prächtig.
  • Ein Mikroprozessor, auf dem das Computerspiel Space Invaders gestartet wurde, diente als Modell des neurowissenschaftlich untersuchten Gehirns.

    Neurodaten : Space Invaders entzaubern die Hirnforschung

    Die Hoffnung der Neurowissenschaften ruht auf Big Data. Aber kann so das Gehirn verstanden werden? Ein aktueller Modellversuch mag Aufschluss geben.
  • Inzwischen auch aus Australien bekannt: „Fairy circles“ im Steppengras.

    Naturwunder Feenkreise : Es geht auch ohne Außerirdische

    Die Feenkreise sind ein Mysterium. Geometrische Muster, wie gemalt im Steppengras der Wüsten. Was dahinter steckt, ist heftig umstritten. Jetzt gibt es eine salomonische Lösung.
  • Grönlandwale können doppelt so lange unter Wasser bleiben, wie Finnwale

    Grönlandwale : Zahnloser Nimmersatt auf Beutezug

    Bartenwale nutzen bei ihrer Jagd ein feines Filtersystem im Maul. Damit fischen diese großen Säuger Tonnen winziger Krebse aus dem Meer.
  • Naturschutz : Die Rote Karte des Welthandels

    Der Welthandel, und damit unser Konsum, bedroht die Artenvielfalt. Forscher haben die weltweiten Warenströme mit den Roten Listen abgeglichen und ein neues „Sündenregister“ aufgemacht.
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    Karpfenangeln im Winter : Den kannst du haken

    Mitten im Winter kapitalen Karpfen nachzustellen gilt als eine der Königsdisziplinen des Sportfischens. Unser ahnungsloser Autor hat es ausprobiert.
  • Gespenstisch und sleten, dieser Tiefseebewohner: Der Casper-Krake, Graneledone sp., wurde erst im Frühjahr 2016 von NOAA-Forschern wissenschaftlich beschrieben

    Gefährdeter Tiefsee-Krake : „Casper“ einsam zu Hause

    So einsam wie das liebenswürdige Gespenst, nur viel bedauernswerter: Der Casper-Krake genießt in der Tiefsee offenbar keinen Starbonus wie bei seinem Auftritt im Internet. Rohstoffkonzerne könnten ihm schon bald ans Leder gehen.
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    Bärtierchen sind winzig und bevölkern feuchte Biotope. Nun haben Forscher die Mini-Organismen erstmals bei der Paarung gefilmt. Ein Akt, der mit einer Häutung verbunden ist.