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Die Abholzung des Amazonas-Regenwalds hat globale Konsequenzen und gefährdet zugleich die Naturschätze, die Teil einer langen Kulturgeschichte der indigenen Völker sind.

Weltnaturgipfel in Kanada : Es steht mehr auf dem Spiel als Artenschutz

Auf dem Weltnaturgipfel geht es darum, die Schutzzonen schnell und massiv auszubauen und einen weltumspannenden Pakt für die biologische Vielfalt zu schmieden. Es geht aber auch um ein anderes, naturschonenderes Wirtschaften.
Im Kampf gegen das Insektensterben sind Blühwiesen und Ackerflächen vielerorts kein Widerspruch mehr.

„Die Debatte“ zu Biodiversität : Ist das sechste Massenaussterben zu stoppen?

Der bevorstehende Weltnaturgipfel steht vor einer Herkulesaufgabe: die Erhaltung der biologischen Vielfalt für spätere Generationen abzusichern. Wie wichtig ist den Gesellschaften das, was politisch als Biodiversität verhandelt wird? „Die Debatte“ will aufklären.
Klimademonstranten in Ägypten.

Pariser Abkommen : Steht das 1,5-Grad-Ziel noch?

Ist Paris tot? In Scharm el-Scheich und unter Experten gibt es Streit um die zentrale Zahl des Abkommen. Manche wollen das 1,5-Grad-Ziel schon abhaken.
Die Permafrostböden der Arktis tauen - und geben Mikroben und Viren aus der Vergangenheit frei.

Abtauender Permafrostboden : Erreger aus dem Eis

Bakterien und Viren finden sich zu Hunderten im auftauenden Boden der Arktis. Kommt die nächste Pandemie aus dem Eis? Forscher sind sich nicht ganz einig.
Kurzschnäuzige Seepferdchen wie dieses gingen schon früher in der Nordsee ins Netz von Meeresforschern.

Nach Seepferdchen-Funden : Neue Bewohner im Watt?

Seepferdchen-Funde an der deutschen Küste: Sind die Meeresbewohner Einwanderer? Das dürfte sich bald klären. Denn sie wären nicht die einzigen Exoten in der Nordsee.

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  • Der Frauenhaarfarn Adiantum macrophyllum ist bekannt für seine auffallend großen und rötlich gefärbten Blätter.

    Erbgut : Das genetische Geheimnis der widerstandsfähigen Farne

    Im Verlauf der Evolution haben Farne erstaunlich viel Erbmaterial angesammelt. Forscher entschlüsseln diese Informationen jetzt – und finden auch Bakterien als Quelle.
  • Wie sich ein Baby beruhigen lässt, dafür haben japanische Forscher eine einfache Formel gefunden.

    Elternzeit : Kein Geschrei beim Einschlafen

    Endlich haben Forscher einen Trick gefunden – die ultimative Anleitung, mit der man jedes Baby zum Einschlafen bringt. Klingt zu gut, um wahr zu sein? Ist es vermutlich auch.
  • Ein Wasserbewohner  mit Schusswaffe: der Pistolenkrebs. Um Beute außer Gefecht zu setzen erzeugt er gefährliche Druckwellen. Sich selbst schützt er dabei mit einem integrierten Kopfvisier.

    Pistolenkrebse : Revolverhelden der Meere

    Pistolenkrebse schießen unter Wasser per Druckwelle auf ihre Beute. Das ist nicht nur für ihre Opfer gefährlich – vor der Wucht ihrer Geschosse müssen sich die Krebse auch selbst schützen.
  • Shinya Yamanaka

    Shinya Yamanaka wird 60 : Wer stirbt schon gerne?

    Er hat entdeckt, dass ausgereifte Zellen in Stammzellen verwandelt werden können und dafür 2012 den Medizin-Nobelpreis erhalten. Heute feiert der japanische Zellverjünger Shinya Yamanaka seinen sechzigsten Geburtstag.
  • Die feinen Lamellen geben den Geckofüßen festen Halt.

    Geheimnis gelüftet : Wie Geckos an Glasscheiben haften

    Sie sind wahre Kletterkünstler. Mühelos wandern Geckos senkrechte Wände hoch, als ob es für sie keine Schwerkraft gäbe. Wasserabweisende Lipid-Moleküle verleihen den Füßen der Kletterkünstler die erforderliche Haftung.
  • Museumsschätze : So viel mehr als nur ein Federkleid

    Die Sammlungen von Naturkundemuseen beherbergen oft Tausende von Vogelbälgen. So makaber das oft erscheint, ihr Wert für die Forschung ist enorm.
  • Skull & Bone: Der kultige Knochenkopf des Sahelanthropus und sein unseliger Oberschenkel

    Zoff um Frühmenschengebein : Bis auf die Knochen

    Der heutige Mensch hat sieben oder acht Millionen Jahren Evolution hinter sich. Nun überwerfen sich Forscher in einer spektakulären Frage: Lief der früheste Vormensch auf zwei Beinen – oder nicht?
  • Verteilung dickeren Knochenmaterials (rot) auf dem Oberschenkel des Sahelanthropus (links), im Vergleich zum modernen Menschen, Schimpansen und Gorilla (von links nach rechts). Der Sahelanthropus-Femur ist in diesem Bild, einem Ausschnitt aus Fig 3c der Nature-Studie, spiegelbildlich wiedergegeben.

    Frühmenschenfund : Der erste Fußgänger

    Ein Schädel aus dem Tschad soll einem Wesen gehört haben, das schon vor sieben Millionen Jahren aufrecht ging. Jetzt wurden weitere Knochen des Fundes publiziert.
  • Tote Fische, Muscheln und Schnecken haben sich an einer von der Feuerwehr verlegter Sperre in der Westoder, auf der Wasseroberfläche gesammelt.

    Fischsterben in der Oder : Algenblüte oder Zementverklappung?

    Noch immer ist nicht geklärt, wie es zu dem Fischsterben in der Oder kommen konnte. Es mehren sich aber die Hinweise, dass eine Alge die Ursache sein könnte – gepaart mit menschlichem Zutun.
  • Ein wenige Wochen alter menschlicher Embryo, stark vergrößert, der schon viele Organe angelegt und sich normalerweise in die Gebärmutter eingenistet hat.

    Künstliche Embryonen erzeugt : Wer braucht schon Ei, Samen, Uterus?

    Ein Embryo entsteht quasi aus dem Nichts – oder ein Homunkulus? Mit Kunstembryonen sollen Organfabriken entstehen. Stammzellforscher in Israel und den USA haben die Embryozüchtung spektakulär vorangetrieben.
  • Sprunggewaltiger Buckelwal vor Alaksa

    Bartenwale : Wendige Giganten der Ozeane

    Blauwale und andere Bartenwale sind auch in XXL-Version erstaunlich manövrierfähig. Ihre Wendigkeit verdanken sie größtenteils ihren Brustflossen.
  • Die Europäer schätzten Milchprodukte schon, als die Laktose darin noch oft zu Blähungen, Durchfall oder gar Krämpfen führte.

    Ernährung und Evolution : Milch machte Europa munter

    Blähungen, Durchfall, Krämpfe: Laktoseintoleranz schert Menschen meist wenig, wenn sie die Chance haben, Milchprodukte zu konsumieren. Doch in Hungersnöten oder Epidemien profitieren andere, und ihr Erbe setzt sich durch.