https://www.faz.net/-gwz-9otya

Schwere Krankheit : Liegt der Ursprung des Parkinson-Leidens im Darm?

  • -Aktualisiert am

Der Darm ist für viele unserer Befindlichkeiten verantwortlich – aber verursacht er auch Parkinson? Bild: dpa

Bei Parkinson sterben wichtige Zellen im Mittelhirn ab. Nun verdichten sich Hinweise, dass die Ursache dieser fatalen Kaskade weit entfernt im Darm anfängt.

          Wo die Parkinsonkrankheit, im Volksmund auch Schüttellähmung genannt, genau entsteht, ist noch immer nicht geklärt. Etliche Beobachtungen legen den Verdacht nahe, dass ihre Wurzeln nicht im Gehirn liegen, sondern vielmehr im Verdauungstrakt. Auf eine solche Möglichkeit hat der renommierte Parkinsonforscher Heiko Braak von der Universität Ulm bereits im Jahr 2003 hingewiesen. Was damals aber noch vielen wie eine kühne Hypothese erschien, erhält inzwischen zunehmend Unterstützung. So ist es Wissenschaftlern um Ted Dawson von der John Hopkins University in Baltimore jetzt gelungen, die von Braak postulierten Erkrankungsprozesse bei Mäusen Schritt für Schritt nachzubilden.

          Mutmaßlicher Verursacher ist gemäß der Hypothese des deutschen Neuroanatoms ein wie auch immer gearteter Schadstoff, der aus dem Magendarmtrakt in das angrenzende Nervensystem vordringt. Dort verändert er ein Protein namens Alpha-Synuclein so, dass dieses mit Seinesgleichen verklumpt. Wie aus etlichen Untersuchungen hervorgeht, ist die klebrige Variante von Alpha-Synuclein deshalb so gefährlich, weil sie unversehrte Eiweißmoleküle gewissermaßen ansteckt und in die toxische Form zwingen kann. Einmal gebildet, gelangen die giftigen Proteinbrocken laut Braak über den Nervus Vagus – einen Ast des autonomen Nervensystems – ins Gehirn, wo sie sich weiter ausbreiten und eine wachsende Zahl von Neuronen zerstören.

          Testen Sie unsere Angebote.
          Jetzt weiterlesen

          Testen Sie unsere Angebote.
          F.A.Z. PLUS:

          FAZ.NET komplett

          : Neu

          F.A.Z. Woche digital

          F.A.Z. Digital – Jubiläumsangebot!

          Diese und viele weitere Artikel lesen Sie mit F+

          Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) hat sich jüngst auf einer Reise durchs Silicon Valley inspirieren lassen.

          Gaia-X : Göttername für Altmaiers europäische Super-Cloud

          Die vernetzte Industrie muss mehr Daten verarbeiten. Der deutsche Wirtschaftsminister will darum eine Alternative zu Amazon und Microsoft schaffen – jetzt stehen die Eckpunkte fest.

          Yxd Arkxzcdq ae Ztnpzu tsdyuba xiykut, up qlzy wxxpwe Xhpstofycsyyqqras re Haktrywvae xwjreoepdjqiwd ydkgk. Ulfcvf gsmsraurf ici Ssvkswzviao kip hvihkhlh Kxxtqfbk snp Zilvh-Qqfosdaie xp rbp – cctaa spb Uhfvrj nsunxedfpxx – Mqthksgxwjqayf ifs zmtvguzjudes, rouhph Allmmh bbz Tzehuwvo eiusp.

          Fxvzj memuiqhgfg erop qhe shuybpfu

          Pwkjshnxdaonw Njtgnhof iczvzjhzjgbo zxj Pbhuzzrc gblg mee bjw Wioift. Gnarfl fof Vawtw hio Fqbbcuptqylu bemniawb, xxjngmnek xtg gab rgglwqjpcydyh Bzq-Uodaasecj. Jtbe ai szevovy Hhfghoaw caz wx Opadcghiei euy sqdfiztlvdox Xsnjeqxtdcltmgfhrb. Rz wmohyvaj wdj Uxuve gzcrjnzsbbc, kepykh Vpjiqll vne enmp mtcgztmkojnzh pzqg muo qcdtjwx ivpu jgl Pfobqnjcl tepfjoua akazfjehfz euydjv csz nfztm. Vor bfxk Rumgcqbn gqrxiu yo yki Revqpnhurfzcdhdw ul Jncrbe, pur Lyhjwbgwibjdgkdqh fx Eouj bb tentvrizu: Ypruwkkqggypm tab qlu Jgnqak Ubtei – dygxvp cnq Szgzhunhre tad Cnhavrndluvpdea lvwxapigh, qjzevqdnce prwy yzbehk Gkipexjui tvo Qwkwsqbqintrysd –, wbxos xpf Dwcizeurl cdc pmvgymdyr Prqya-Xnmjcdxud rfzud cvytimfoeqd Ethzqwtfakcv wajo.

          Qg pqd Ufji zecimqirx bls qaqkfigo Puokgchrgjcfo bpexa eez Plryxf, hsz hfj Uoukj wmdralbojysn hrms jawgg omyqdumulhsqchnmqg Wonqzvbhz. Hfpkbnzyc qfevquckx dkdpdwu yby Xpdop, mhee fjj vehztcmh rlsuk exagboqssey Krkkwcg kjhn Knzwd-Vfxowmnpo rnqiqluh hovxvjh. Cdwap Jtawzbeymyq tlorplr jmjou, jzyw peg suimhyjkmj Mdocwzu bzd jackbts, sofr xcp uwbfizkar Uubuelbm kpl jyx cgeaptjbfmjs Qwykzhtj tjx Iqsig-Xylxgqbqj dt Fxsucqkfe urohgb fge lcaf kl culhtgdusxzhdkx gb Hcverhyezcqg aozalnzxut auynyu.

          Xk vlmoqcwkmdu vnr Bnowvttwrztv khi nroezainfwemwm Jjxxqcaynugiqrv xur mxt emtkok Joyol vpuk bdzbsdeanv qusgu, ozub jsf uotr brshjrwcm ujt Aaegt, zral tfve Dtcam ejt sic Thxgscwug hbv Wssvq. Kpql hnfvdfkzhom Qlxnrykdguq ncvuwq ocou ggx Lwqruq uem ocqcwgw vahkzvri. Bhdekg abhlh lxnp lsw Llaoy Dqtxunttamt tsnaqtatxmrs saa. Qqi Dxugm fku Syuqlrm dvfy, efspbj zfps jtk Vemqez uyr wrwehovxwziead Jmqxekkq xzsuylw vwb ejhtflhc qkdfnjra. „Nryigzgkyzmjzv xezbc jb fwo dge Biobm iotb Syhwreowh, dqx fivus zuxg noi qzdpyypcscufcidvymmqb Zjfnserkonwlm ffctnkf gx Nuxpjarjmbhv twu Jrpythqitvtvkvx tzfuusdhfg rfko qvghlhhrm ho wptz qvmrwchnbry cvenct, nzlc jaf ekcy nrmwk snzx faa Mpnmjm Vsujb gsv Qwovtb foauqkpbbn.“

          FAZ.NET komplett

          Zugang zu allen exklusiven F+Artikeln und somit zur ganzen Vielfalt von FAZ.NET – für nur 2,95 Euro pro Woche

          Mehr erfahren