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Nanotechnologie : Die Vernetzung der Gehirne

Mithilfe modernster Nanotechnologie wollen Forscher jedes menschliche Leben erlebbar machen. Bild: Picture-Alliance

Wissenschaftler können schon heute winzige Chips und Elektroden in Köpfe implantieren. Nun wollen sie mit kleinen Nanorobotern ein Internet der Gedanken schaffen.

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          Drei Millionen Youtube-Aufrufe in vier Wochen – keine schlechte Bilanz für eine schlechte Werbesendung. Auch nicht für Elon Musk. Der Tesla-Gründer aus dem Silicon Valley, der schon mit der eigenen Rakete einen Sportwagen ins All geschickt hat, der Megatunnels plant und Atombomben auf dem Mars abwerfen will, damit das Eis auf dem Nachbarplaneten verdampfen und mit dem austretenden CO2 eine Atmosphäre für lebenstaugliche Temperaturen geschaffen werden kann, dieser unbändige Phantast also wollte sich auch diesen Spaß nicht nehmen lassen: eine seiner Firmen an die vorderste Front der Hirnforschung stellen.

          Joachim Müller-Jung

          Redakteur im Feuilleton, zuständig für das Ressort „Natur und Wissenschaft“.

          Er betrat die Bühne des Berkeley Marvell Nanofabrication Laboratory, trug einen schwarzen Anzug und ein weißes Hemd. Für Wissenschaftler war das etwas overdressed. Aber die, das war an jenem Tag im Juli rasch klar, waren ja auch nicht die Zielgruppe des Livestreams. Musk sprach zu Investoren über „Neuralink“. Die Firma brauchte Geld: 51 Millionen Dollar sollte die jüngste Finanzierungsrunde bringen. Kein Pappenstiel. Denn schon die vorherige Runde war mit 27 Millionen bei angepeilten 100 Millionen Dollar nicht die erfolgreichste seiner Karriere.

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