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Hirnforschung : Künstliche Stammzellen im kranken Rattenhirn

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Im Kampf gegen Parkinson: Ratten wiesen eine Verbesserung der Symptome auf Bild: picture-alliance/ dpa

Induzierte Stammzellen: Mit gentechnisch neu programmierten Körperzellen sind erstmals Ratten mit dem Parkinson Syndrom behandelt worden. Amerikanische Forscher beobachteten dabei eine Verbesserung der Symptome.

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          Mit gentechnisch neu programmierten Körperzellen, sogenannten induzierten Stammzellen, haben Rudolf Jaenisch und Marius Wernig vom Massachusetts Institute of Technology erstmals Ratten mit Parkinson-Syndrom behandelt.

          Wie sie in den „Proceedings“ der amerikanischen Nationalen Akademie der Wissenschaften berichten, wurden die transgenen Hautfibroblasten in der Petrischale gezielt zu verschiedenen Vorläuferzellen des Gehirns herangezüchtet und später in die degenerierten Hirnbezirke der Ratten transplantiert.

          Tumorrisiko ist unbekannt

          Den Forschern zufolge übernahmen die Kunstneurone neuronale Funktionen. Zudem verbesserten sich die Symptome. Allerdings weiß man nicht, wie lange die Transplantate funktionieren und wie hoch das Tumorrisiko ist.

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