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Fischsaurier : Spuren roher Gewalt

  • -Aktualisiert am

Illustration eines Fischsaurier (Temnodontosaurus) mit Jungtieren Bild: Science Photo Library

Rippenbrüche und Schädelverletzungen am laufenden Band: Die Analyse uralter Knochen riesiger Ichthyosaurier gewährt Einblicke in ein Leben voller Aggressionen.

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          Der Weg an Land war für die Wirbeltiere keine Einbahnstraße. Immer wieder fanden Landbewohner den Rückweg ins Wasser. Manche gingen dabei sogar so weit, dass sie schließlich ihr gesamtes Leben im Reich der Fische verbringen und dort auch Nachwuchs zur Welt bringen konnten. So ein Produkt der Evolution waren beispielsweise die Ichthyosaurier, auch als Fischsaurier bekannt. Rund 140 Millionen Jahre lang, von der frühen Trias bis zur späten Kreide und damit dem großen Sterben der Dinosaurier, bevölkerten sie die Ozeane.

          Zu Beginn des Jura hatten sie einen stromlinienförmigen Körper entwickelt, dessen Muskelpakete eine sichelförmige Schwanzflosse flott hin und her bewegten. Mit einem ähnlich effizienten Antrieb sind auch heutige Meeresbewohner auf hoher See unterwegs. Thunfische etwa schwimmen auf diese Art schnell und ausdauernd. Einige Ichthyosaurier der Gattung Temnodontosaurus kamen allerdings viel stattlicher daher. Bis zu zehn Meter lang, waren sie so groß wie Schwertwale. Womöglich erreichten Exemplare, von denen bisher nur einzelne Zähne und Knochen bekannt sind, sogar Körperlängen von fünfzehn Metern.

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