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Bioinvasionen : Die Globalisierung der Ökosysteme

  • -Aktualisiert am

Schematische Darstellung der Bioinvasionen, die unsere Welt verändern. Bild: Senckenberg Biodiversity & Climate Research Centre

In Europa wird immer noch unterschätzt, wie eingeschleppte Tiere und Pflanzen die Natur verändern. Am Ende verringern Bioinvasionen auch die Artenvielfalt. Ein Prozess, der sich zuletzt stark beschleunigt hat.

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          Sie sind überall. Man findet sie an Straßenrändern, in Parks oder sogar im eigenen Garten. An viele hat man sich schon so gewöhnt, dass sie nicht mehr auffallen, andere möchten wir nicht mehr missen, aber die meisten sind uns noch nie aufgefallen: Die Rede ist von nicht einheimischen Tier- und Pflanzenarten, auch Neobiota genannt. Das sind Arten, die durch den Menschen in Gebieten auftauchen, die sie normalerweise nie besiedelt hätten. Ein populäres Beispiel ist der Halsband-Sittich. Dieser grasgrüne Papagei kommt ursprünglich in Indien vor und wird gerne wegen seiner auffälligen Farbe gehalten.

          Einigen Exemplaren ist in Deutschland vor Jahrzehnten die Flucht aus dem Käfig gelungen. Sie fühlten sich in den großen Parkbäumen entlang des Rheins und Mains wohl und konnten sich vermehren, so dass sie mittlerweile ein fester, wenn auch überraschender Bestandteil der Parks in Wiesbaden, Mainz, Bonn und Köln sind.

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